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Schönefeld übergibt RWK-Führungsrolle

Nach einem knappen Jahr hat Schönefelds Bürgermeister Christian Hentschel die Sprecherrolle des Regionalen Wachstumskerns „Schönefelder Kreuz“ an seinen Amtskollegen aus Königs Wusterhausen, Swen Ennulat abgegeben. Am heutigen Mittag nahm Ennulat den Staffelstab in Form eines Fernglases von seinem Vorgänger entgegen. Die Sprecherrolle wechselt turnusgemäß nach einem Jahr und wird nach einer festgelegten Reihenfolge von einem der Bürgermeister der drei beteiligten Kommunen übernommen. Neben Königs Wusterhausen und Schönefeld gehört die Stadt Wildau zum Verbund. Der Regionale Wachstumskern „Schönefelder Kreuz“ besteht seit 2005 und ist einer von insgesamt 15 Regionalen Wachstumskernen im Land Brandenburg. Die Region um den Airport Berlin Brandenburg gehört dabei zu den wohl dynamischsten.

Der Wachstumskern liegt im Kreuzungsbereich der West-Ost-Achse (Rotterdam - Berlin - Warschau) und der Nord-Süd-Achse (Skandinavien - Berlin - Süd-Ost-Europa). Er verfügt über leistungsstarke Erschließungsstraßen (Eisenbahn, Autobahnen) und ist mit dem größten Binnenhafen in Königs Wusterhausen an das europäische Wasserstraßennetz angebunden. Vor allem in logistischer Hinsicht bietet der Wachstumskern „Schönefelder Kreuz“ einen Wirtschaftsstandort mit großen Zukunftschancen. Ziel des Zusammenschlusses ist es, die Potenziale zu nutzen und die Flughafenregion optimal im Interesse aller drei Kommunen für Unternehmen und Investoren zu erschließen und zu entwickeln.

Die Gemeinde Schönefeld konnte ihrer Sprecherrolle im vergangenen Jahr allerdings nur bedingt gerecht werden. Die Pandemie-Lage, die das Jahr 2020 nahezu komplett prägte, hat auch die Aktivitäten und den Aktionsradius des kommunalen Zusammenschlusses stark beschränkt. Schönefeld wird voraussichtlich wieder im Jahr 2023 die Leitungsfunktion übernehmen.

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