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Ein Schritt zurück: Brandenburg verschärft Corona-Regeln

Mit dem heutigen Tag gelten im Land Brandenburg verschärfte Regelungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Nach einem Beschluss des Kabinetts vom vergangenen Donnerstag müssen Landkreise und kreisfreie Städte regionale Einschränkungen vornehmen, sobald die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über einem Wert von 100 liegt. Derzeit betrifft dies den Elbe-Elster-Kreis, die Landkreise Teltow-Fläming, Märkisch-Oder-Land, Oder-Spree, Oberhavel und Oberspreewald-Lausitz sowie die Stadt Cottbus.

In den betroffenen Regionen muss der bereits erfolgte dritte Öffnungsschritt vom 8. März 2021 zurückgenommen werden, d.h.

  • es darf sich nur noch ein Haushalt mit einer weiteren haushaltsfremden Person treffen (Kinder unter 14 Jahren sind weiter ausgenommen)
  • Der Einzelhandel wird mit Ausnahme der Geschäfte, die dem Einzelhandel des täglichen Bedarfs zugeordnet sind, wieder geschlossen.
  • Sport ist auf allen Sportanlagen unter freiem Himmel allein oder maximal zu zweit bzw. innerhalb der eigenen Familie (Haushalt) möglich. 
  • Kindersport in Gruppen wird wieder untersagt.
  • Gedenkstätten, Museen, Ausstellungshäuser, Galerien, Planetarien, Archive und Bibliotheken müssen für den Publikumsverkehr schließen. 

Körpernahe Dienstleistungen, Bau- und Gartenmärkte als auch der Buch- und Zeitschriftenhandel bleiben offen.

In Abhängigkeit der regionalen Entwicklung sind Landkreise und kreisfreie Städte bei weiter steigenden Inzidenzen jedoch angehalten, weitere Maßnahmen zu ergreifen. Die angepasste Eindämmungsverordnung gilt vorerst bis zum 11. April 2021.

Im Landkreis Dahme-Spreewald liegt die 7-Tage-Inzidenz aktuell bei 84,9. Die Städte und Gemeinden im Kreisgebiet sind bisher nicht von der Rücknahme der bereits erfolgten Öffnungen betroffen.

Für den Unterricht gilt unabhängig von der Inzidenz: Das von den Schulen gewählte Modell des Wechselunterrichts bleibt bis zu den Osterferien bestehen. Eltern  bzw. Erziehungsberechtigte dürfen jedoch selbst entscheiden, ob ihre Kinder vor Ort am Unterricht teilnehmen. Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport hat am Wochenende die Pflicht zum Präsenzunterricht für alle Jahrgangsstufen mit Ausnahme der Abschlussklassen bis zu den Osterferien ausgesetzt. 

Darüber hinaus beraten Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsident*innen der Länder heute Nachmittag über weitere Schritte im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Unter anderem soll es dabei um weitere Testkonzepte als auch die Möglichkeit des kontaktarmen Urlaubs im eigenen Land, sprich die Nutzung von Ferienwohnungen und Wohnmobilen/Campingplätzen, gehen. 

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