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Eichenprozessionsspinner: Mehrere Nester im Gemeindegebiet entdeckt

In der Gemeinde Schönefeld breitet sich aktuell der Eichenprozessionsspinner aus. Aufmerksame Beobachter meldeten der Gemeinde den Fund mehrerer Nester. Dies betrifft Eichen am Fuß- und Radweg zwischen Großziethen und Rudow als auch Bäume am Weg zwischen der Ampel in Schönfeld nach Waßmannsdorf. Teils hängen die Nester sehr tief, es wird um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten.

Die Gemeinde wird die Nester absaugen, sofern sich die Bäume auf Gemeindegebiet befinden. Weitere Funde können unter E-Mail info@gemeinde-schoenefeld.de gemeldet werden.

Eichen auf privaten Grundstücken müssen durch die Eigentümer behandelt werden. Allerdings sollten diese die Nester nicht selbst entfernen, sondern sich an das Pflanzenschutzamt in Berlin wenden, das entsprechende Firmenkontakte vermittelt (Tel. 030 / 700006-0).

Die Larven oder Raupen des Eichenprozessionsspinners (EPS) können die Gesundheit von Eichen, Menschen und Tieren beeinträchtigen. Sie ernähren sich von den Blättern der Eichen und können bei sehr großen Populationen einen Kahlfraß verursachen. Insbesondere ein Protein in den Härchen der Raupen kann bei Menschen und Tieren gesundheitliche Beschwerden hervorrufen. Bei Kontakt mit den Härchen sind Haut und Augenreizungen als auch allergische Reaktionen bis hin zur Atemnot möglich.

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