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Pressemitteilung 07/2020

Neues Buskonzept: Ohne Umstieg nach Berlin

Unter dem Wahlkampfslogan „Schluss mit zu wenig Bus“ hatte Schönefelds Bürgermeister noch vor wenigen Monaten für eine Verbesserung des ÖPNV in der Region geworben, am Freitag hat sich sein Wahlziel ein Stück weit erfüllt. Gemeinsam mit Vertretern des Brandenburger Infrastrukturministeriums, der Flughafengesellschaft sowie beteiligter Verkehrsbetriebe aus Berlin und dem Dahme-Spreewald-Kreis gab Schönefelds Bürgermeister Christian Hentschel den Startschuss für ein neues beziehungsweise erweitertes Busangebot. Seit dem 9. August 2020 sind die neuen Fahrpläne in Kraft.

„Sie sehen heute einen sehr glücklichen Menschen vor Ihnen“, sagte der Bürgermeister anlässlich der feierlichen Eröffnung der Buslinien. „Nach mehr als einem Jahrzehnt Engagement in dieser Sache schaffen Sie als Verantwortliche für den ÖPNV ein Busangebot, welches sich wirklich sehen lassen kann.“ Für den Schönefelder Bürgermeister Christian Hentschel war die fehlende Busanbindung einst Motivation in die Politik zu gehen. Ohne das jahrelange Ringen wäre er vermutlich heute nicht Bürgermeister der Gemeinde, betonte er. Neben der neuen Kita-Beitragsordnung, die kürzlich beschlossen worden ist und die zu einer deutlichen Entlastung der Eltern führt, gehörte die Verbesserung des ÖPNV zu einem seiner wichtigsten Wahlkampfthemen.

Zu den Neuerungen gehört die Übernahme der Linien 735 und 736 ins PlusBus-Konzept, eine erste Nachtbuslinie als auch die Anbindung der Region über die Linie 743 und 744 an den neuen Großflughafen BER und Berlin.

Trotz der Verbesserungen bleibt die weitere Entwicklung des ÖPNV in Schönefeld ein vordergründiges Ziel. „In Berlin und Schönefeld machen wir uns große Sorgen, wie man dem wachsenden motorisierten Individualverkehr Herr werden kann“, sagte Christian Hentschel. Der Bürgermeister verwies in dem Zusammenhang auf die rasant wachsende Gemeinde. Prognosen stellen eine Verdreifachung der Schönefelder Bevölkerung in Aussicht. Von mindestens 40.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen sei die Rede. „Die zahlreichen Unternehmensansiedlungen, Büro- und Hotelneubauten sowie Wohnhäuser für die künftig in der Airport-Region tätigen Menschen machen einen bedarfsgerechten ÖPNV unabdingbar“, so Hentschel. Dies erfordere weitere Schritte. Optimierungspotenzial gäbe es vor allem auch auf der Strecke zwischen Schönefelder Bahnhof und dem Rathaus.

Für die weitere Verbesserung des Busverkehrs sei die Gemeinde auch bereit, selbst Geld in die Hand zu nehmen, betonte der Bürgermeister. Im Haushalt der Gemeinde Schönefeld sind dazu nach Beschluss der Gemeindevertretung 500.000 Euro eingestellt.

Alle weiteren Informationen zu den Linien entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung des VBB unter https://www.vbb.de/search/press/neues-buskonzept-fuer-die-gesamte-flughafenregion oder der Webseite der Gemeinde Schönefeld unter http://www.gemeinde-schoenefeld.de/aktuelles-details/neue-busfahrplaene-ab-sonntag-direkte-verbindung-nach-berlin.html


Pressekontakt:
S. Schuster
Hans-Grade-Allee 11
12529 Schönefeld
Tel. 030 / 536720-902
E-Mail: s.schuster@gemeinde-schoenefeld.de

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