Start / Aktuelles / Pressemitteilungen / Pressemitteilung 03/2020

Pressemitteilung 03/2020

Eichenprozessionsspinner breitet sich aus

In der Gemeinde Schönefeld sind in den vergangenen Tagen mehrere Nester von Eichenprozessionsspinnern gemeldet worden. Dies betrifft insbesondere die Rudower Allee als auch aktuell die Rudolf-Breitscheid-Straße/Ecke Amselweg. Soweit es sich um Bäume handelt, die sich im Straßenland der Gemeinde befinden, wird die Verwaltung umgehend ein Absaugen der Nester beauftragen. Für die bisher bekannten Hotspots ist dies bereits erfolgt. Sind Eichen auf privaten Grundstücken betroffen, müssen sich die Eigentümer selbst darum bemühen. Es wird darauf hingewiesen, dass die Nester aufgrund der damit verbundenen Gefahren für die Gesundheit nicht selbst entfernt werden sollten. Betroffene sollten sich an das Pflanzenschutzamt in Berlin (Tel. 030 / 700006-0) wenden. Das Amt vermittelt entsprechende Firmenkontakte. Die Larven oder Raupen des Eichenprozessionsspinners (EPS) können die Gesundheit von Eichen, Menschen und Tieren beeinträchtigen. Sie ernähren sich von den Blättern der Eichen und können bei sehr großen Populationen einen Kahlfraß verursachen. Insbesondere ein Protein in den Härchen der Raupen kann bei Menschen und Tieren gesundheitliche Beschwerden hervorrufen. Bei Kontakt mit den Härchen sind Haut und Augenreizungen als auch allergische Reaktionen bis hin zur Atemnot möglich. Im Sommer ziehen sich die Raupen in die Nester zurück, um sich zu erwachsenen Motten zu verpuppen. In diesem Stadium ist es für ein präventives Besprühen der Bäume mit einem Insektizid bereits zu spät. Die Gespinste und Raupen können nur noch mit speziellen Saugern vom Stamm abgesaugt werden.

Pressekontakt:
S. Schuster
Hans-Grade-Allee 11
12529 Schönefeld
Tel. 030 / 536720-902
E-Mail: s.schuster@gemeinde-schoenefeld.de

Pressemitteilung als pdf