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Pressemitteilung 01/2020 


Schönefelder Welle öffnet für Schwimmkurse

Nach der Brandenburger Corona-Verordnung dürfen neben den Freibädern auch Hallenbäder im Land seit Mitte Juni unter Einhaltung von Auflagen wieder für den Publikumsverkehr öffnen. Für die Schönefelder Welle in der Hans-Grade-Allee gilt dies zwar auch, für den normalen Schwimmbetrieb öffnet die Halle vorerst aber noch nicht. Stattdessen sollen vor allem Kinder während der Sommerferien profitieren. Die Gemeinde startet eine „Schwimmoffensive“ und bietet in den kommenden Wochen kostenfreie beziehungsweise preisreduzierte Seepferdchen-Kurse an.
„Wir wollen, dass jeder in der Gemeinde die Möglichkeit erhält, das Schwimmen zu erlernen, egal welchen Alters“, betonte Schönefelds Bürgermeister Christian Hentschel.
Zwar ist unter den geforderten Auflagen auch ein Schwimmbetrieb grundsätzlich möglich, jedoch bei eingeschränktem Vergnügen. So muss der Nicht-Schwimmer und Spaßbereich geschlossen bleiben, weil die Abstands- und Hygieneregeln hier nur schwer umzusetzen sind.
Voraussetzung der Schwimmbadöffnung ist, dass diese sowohl im ganzen Bad als auch in den Umkleiden sowie im Eingangs- und Kassenbereich eingehalten werden. Das wiederum heißt, es kann nur eine bestimmte Anzahl Personen zeitgleich in der Halle sein. Für die Schönefelder Welle wären dies nach Berechnungen des Betriebsleiters, Mirko Metzke, 16 Personen pro Stunde. Er orientiert sich dabei gemäß eines für Schwimmhallen entwickelten Pandemie- und Notfallplans an der Zahl der vorhandenen Einzelkabinen, die er für den Publikumsverkehr öffnen könnte.
Um im Becken den Abstand untereinander zu wahren, wären die Badegäste angehalten, für den gesamten Schwimmbadbesuch die gleiche Bahn zu nutzen und auf einer der drei Doppelbahnen im Kreis zu schwimmen. Zudem muss darauf geachtet werden, zum Vordermann oder zur Vorderfrau ausreichend Abstand zu halten. Das erfordert ein annährend gleiches Tempo der Schwimmenden.
Um darüber hinaus den Kontakt etwa über Geld, Anwesenheitslisten und Umkleide-Schlüssel zu vermeiden, wäre ein Online-Buchungssystem sinnvoll, jedoch verfügt die Schönefelder Welle gegenwärtig noch nicht über die entsprechende Software. Die Schwimmbadnutzung ist unter den genannten Bedingungen zwar durchführbar, aber für Gäste wenig attraktiv und auch finanziell ein Zuschuss-Geschäft, so Metzke.
Dem Betriebsleiter kam daher die Idee, die Möglichkeit der Wiederöffnung der Halle zu nutzen, um vor allem Schülerinnen und Schülern der Gemeinde, die Gelegenheit zu geben,
ihre Schwimmprüfungen nachzuholen. Da die Halle wie die Schulen Corona-bedingt Mitte März schließen mussten, waren auch die in den Sportunterricht integrierten Schwimmkurse ausgefallen. Dem Bürgermeister der Gemeinde Schönefeld wie auch der Gemeinde ist es aber ein besonderes Anliegen, dass alle Kinder die Möglichkeit erhalten, das Schwimmen zu erlernen. „Es geht hier nicht nur um die eigene Sicherheit im Wasser, Schwimmen fördert auch die Gesundheit. Die Bewegung trägt zu mehr Wohlbefinden bei und stärkt zudem das Herz-Kreislauf-System und die Ausdauer“, erklärt Bürgermeister Christian Hentschel.
Quasi als Entschädigung für die während der Corona-Pandemie ausgefallenen Stunden bekommen Schülerinnen und Schüler der Gemeinde Schönefeld die Möglichkeit, das Seepferdchen in den nächsten Wochen kostenfrei abzulegen. Für alle anderen Interessenten bietet die Gemeinde den Kurs zu einem reduzierten Preis an. Statt 100 Euro für 10 Einheiten kostet der Schwimmkurs vorübergehend nur die Hälfte. Das Angebot gilt ab 6 Jahre und ohne Altesbegrenzung. Die Anmeldung erfolgt über die Schwimmhalle und ist ausschließlich per E-Mail möglich (schwimmhalle@gemsxf.de).
In den zurückliegenden Jahren hatte die Schwimmhalle im Sommer nur eine kurze Pause eingelegt und schloss in der letzten Ferien- und ersten Schulwoche für Wartungs- und Reinigungsarbeiten. Diese sind aufgrund der frühzeitigen Schließung wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr schon erfolgt.


Pressekontakt:
S. Schuster
Hans-Grade-Allee 11
12529 Schönefeld
Tel. 030 / 536720-902
E-Mail: s.schuster@gemeinde-schoenefeld.de

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