Ortsteil Waßmannsdorf

Klärwerk in Waßmannsdorf

Das ehemalige „Möhrendorf“ Waßmannsdorf am Rande Berlins hat sich grundlegend gewandelt. Einst weitgehend von Landwirtschaft und Rieselfeldern geprägt, hat sich der Ort zu einem soliden Gewerbestandort entwickelt. Heute wird die Landwirtschaft weitestgehend von den Berliner Stadtgütern, mit Sitz in Kleinziethen, betrieben. Die wohl größten Veränderungen zeigen sich am Klärwerk Waßmannsdorf. Es ist mit einer täglichen Reinigungs-Kapazität von 230.000 Kubikmetern Abwasser eines der modernsten Klärwerke Europas.

Unter den derzeitigen Firmen und Gewerbetreibenden bietet sich vom Autohaus über Gartenbau und PC-Doktor bis hin zum Zaunbau ein gesunder Branchenmix.

Kirche in Waßmannsdorf

Kindergarten und Kinderkrippe können 45 Kinder in gemischten Gruppen betreuen. Das grundsanierte freundliche Gebäude verfügt unter anderem über einen Turnraum und viele weitere modern eingerichtete Räume. Auch für Schulkinder und Senioren wurde ein Gebäude am Ende des „Grünen Weges“ hergerichtet. Hier treffen sich sowohl die Jugendlichen um unter Anleitung täglich gemeinsam ihre Freizeit zu gestalten, als auch die Seniorinnen und Senioren zu ihren Veranstaltungen. Bei dem vorhandenen gegenseitigen Verständnis kommen die Generationen gut miteinander aus.

Mit der Sanierung der denkmalgeschützten Dorfkirche konnte Waßmannsdorf ein weiteres wichtiges Vorhaben realisieren.

Nicht ohne Stolz präsentiert sich Waßmannsdorf mit seinem "Haus der Begegnung". Hier bietet sich eine breite Palette der Möglichkeiten zur kulturellen und sportlichen Betätigung. 2012 soll der neue S-Bahnhaltepunkt "Waßmannsdorf" an das Netz gehen. Um den S-Bahnhaltepunkt sollen zahlreiche Gewerbe-, Hotel- und Dienstleistungseinrichtungen entstehen.

Wappen des Ortsteils Waßmannsdorf

Wappenbeschreibung (Blasionierung)

Wappen Waßmannsdorf

In Rot auf goldenem Boden eine silberne Kirche in Seitenansicht mit linksstehendem Turm und einem auf dem Dach des Langhauses stehenden rot-bewehrten Storch in natürlichen Farben.

Erläuterung

Das gestaltete Wappen heraldisiert ein älteres Bildsiegel des Ortsteils, das die Kirche als ältestes Gebäude der Gemeinde und den Storch als typisches naturräumliches Symbol darstellt.