Ortsteil Kiekebusch

Schönes altes Bauernhaus

Kiekebusch zeigt sich heute noch als ein fast ausschließlich von der Landwirtschaft geprägtes märkisches Dorf in dem es sich für den, der Ruhe sucht, herrlich im Grünen wohnen lässt. So wurden in den Jahren nach der Wiedervereinigung Bauernhäuser schmuck renoviert und neue Einfamilienhäuser gebaut.

Aufgrund der verkehrsgünstigen Lage zur Autobahn und zum Flughafen Schönefeld wurde vor einigen Jahren die Errichtung des Gewerbeparks „Schönefelder Kreuz“ geplant. Derzeit sind im Ort einige Firmen und Gewerbetreibende ansässig.

Feuerwehr Rotberg/Kiekebusch

Die rechteckige Feldsteinkirche wurde 1693/1694 erbaut, ihren Turm erhielt sie 1718. Die Kirche, deren Umfassungsmauer aus dem Mittelalter stammt, besitzt ein ehrwürdiges Kunstwerk, einen sandsteinernen Taufstein, der wahrscheinlich am Anfang des 15. Jahrhunderts geschaffen wurde und zu den ältesten im Kreis Dahme-Spreewald gehört. Inzwischen wurde der Altar in seinen alten Farben restauriert.

Da, wo 1683 ein Schneidermeister den ersten Schulunterricht in Kiekebusch abhielt, ist inzwischen der liebevoll hergerichtete „Generationstreff“ entstanden. Beim traditionellen Osterfeuer feiern Jung und Alt aus Kiekebusch zusammen. Die dörfliche Gemütlichkeit von Kiekebusch hat sich bis weit über die Grenzen dieses kleinen Ortes herumgesprochen.

In Kiekebusch befindet sich der erste Tierfriedhof der Gemeinde Schönefeld

Wappen des Ortsteils Kiekebusch

Wappenbeschreibung (Blasionierung)

Wappen Kiekebusch

In Gold ein rot-bordieres silbernes Stützbogenhochkreuz, belegt mit einem roten Fadenkreuz, der untere Längsbalken überdeckt von einem grünen Busch.

Erläuterung

Während das Kreuz die Lage der Ortschaft am Schönefelder Kreuz versinnbildlichen soll, das eine der wichtigsten Autobahnverbindungen im Südosten Berlins darstellt, verweist der grüne Busch als redendes Element auf den Ortsnamen.