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Aktuelle Meldungen

 

06.04.2020

Kinderschutz: Jugendamt verweist auf Hilfe durch Hotlines

Das Jugendamt des Landkreises Dahme-Spreewald ruft angesichts der weitreichenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens wegen der Coronakrise zu erhöhter Wachsamkeit in Bezug auf die Sicherung des Kindeswohls auf. 

Es kann für manche Elternteile zur Überforderung führen, derzeit Homeoffice, Haushalt, Hausaufgaben für die Schulkinder und Kinderbetreuung in ungewohnter und ungeübter Art und Weise unter einen Hut bringen zu müssen. In der Sorge um die Gesundheit, Angst um die finanzielle Zukunft in Kombination mit einem eingeschränkten Bewegungsradius kann es mitunter kurzschlussartig zu Problemen und Konflikten innerhalb der Familie kommen, erläutert Jugendamtsleiterin Petra Wehle.

Das Jugendamt weist in diesem Zusammenhang auf geschaltete Kinderschutz-Hotlines hin, an die sich Kinder und Jugendliche, Eltern sowie andere Sorgeberechtigte und Bürger wenden können, wenn die häusliche Situation sie dieser Tage überfordert oder sie selbst sowie andere in Konflikte, Probleme und Not geraten:

-  „Nummer gegen Kummer“

 Jugendamt Dahme Spreewald

  03546-201730 oder 03375-262653

  jugendamt@dahme-spreewald.de

 

Schutzstellen für Kinder und Jugendliche des Landkreises Dahme- Spreewald

  Tel. 03546-27083000

  Tel. 03375-213144

 

  • Für Kinder und Jugendliche: 116 111
  • Elterntelefon: 0800 111 0550
  • Pflegetelefon: 030 2017 9131
  • Hilfetelefon „Schwangere in Not“: 0800 404 0020 · Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“: 0800 011 6016

 

Auch der WEISSE RING in Dahme-Spreewald, der bundesweit vernetzten Hilfsorganisation für Opfer von Kriminalität und zur Verhütung von Straftaten, befürchtet in der Corona-Krise die Zunahme an Fällen von häuslicher Gewalt und ruft deshalb Familienmitglieder, Nachbarn und Bekannte ebenfalls zu besonderer Achtsamkeit auf.

Die Opferhelfer des WEISSEN RINGS sind während der Corona-Krise wie folgt erreichbar:

- täglich von 7 bis 22 Uhr unter der bundesweiten kostenlosen Rufnummer 116 006

· online unter www.weisser-ring.de

· im Dahme-Spreewald-Kreis: 0151/ 55164700 oder unter weisserring-lds@web.de

 


 

02.04.2020

Erster Corona-Todesfall im Landkreis

Der Landkreis Dahme-Spreewald hat den ersten Todesfall im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 zu beklagen. Wie das Gesundheitsamt des Landkreises bestätigte, ist am Mittwoch, 1. April 2020, ein 81 Jahre alter Mann verstorben, bei dem das Virus nachgewiesen worden war. Er wurde zuletzt im Achenbach-Krankenhaus in Königs Wusterhausen intensivmedizinisch behandelt und litt bereits unter schweren Vorerkrankungen.

Dahme-Spreewalds Landrat Stephan Loge drückte sein Bedauern und Mitgefühl aus:  "Wir sind tief betroffen, dass die Pandemie nun auch in unserem Landkreis ein erstes Todesopfer gefordert hat. Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt den Angehörigen des Verstorbenen." Landratsamt und Krisenstab seien weiter in höchster Alarmbereitschaft und versuchten alles, um die medizinischen Einrichtungen im Kreis bestmöglich zu unterstützen. 

Zurzeit gibt es im Landkreis ingsesamt 99 positive Fälle der Corona-Infektion, die meisten mit 31 in Königs Wusterhausen sowie  Zeuthen und Lübben (je 14).

Am morgigen Freitag wird sich die Kreisverwaltungsspitze im Rahmen einer Sonderberatung mit den Bürgermeistern und Amtsdirektoren der Dahme-Spreewald-Kommunen zu Möglichkeiten des Vollzugs von Bußgeldbescheiden verständigen. Wie berichtet hatte die Landesregierung zu Beginn der Woche die in der Eindämmungsverordnung erlassenen Kontaktbeschränkungen bis zum 19. April 2020 verlängert und einen Bußgeldkatalog erlassen, anhand dessen Vergehen mit Geldstrafen geahndet werden können. "Grundsätzlich beweist die jüngste Lageentwicklung rund um das lebensbedrohliche Corona-Virus an sich die Notwendigkeit der verlängerten Kontaktbeschränkungen. Wir erwarten daher, dass sich die Einwohnerinnen und Einwohner strikt an die Festlegungen der Eindämmungsverordnung halten. Bei Verstößen wird von der Bußgeldverhängung auch reger Gebrauch gemacht", sagte Dahme-Spreewalds Gesundheitsdezernent Carsten Saß.


 

01.04.2020

Fiebersprechstunde jetzt auch in Halbe

Nach Abstimmung zwischen Krankenhäusern und Krisenstab sind die Fieberambulanzen in der Spreewaldklinik Lübben als auch im Evangelischen Krankenhaus in Luckau vorerst wieder geschlossen worden. Tests auf das Corona-Virus SARS-CoV-2 sind aber weiterhin bei verschiedenen niedergelassenen Ärzten der Region möglich. So in Lübben, Luckau und Wildau. Neu hinzugekommen ist eine Fiebersprechstunde der Allgemeinmedizinerinnen Dr. Birgit Maack und Dr. Susanne Kiekebusch in Halbe. Auch im Aachenbach-Krankenhaus in Königs Wusterhausen sind weiterhin Abstrichuntersuchungen möglich. 

Eine aktuelle Übersicht aller Fiebersprechstunden finden Sie hier.


 

Archiv

 

27.03.2020

Corona-Tests in Luckau, Lübben und Wildau

Zur weiteren Entlastung bei der Bewältigung der Testung von ansteigenden Corona–Verdachtsfällen hat der Landkreis Dahme-Spreewald weitere Fiebersprechstunden im Kreisgebiet eingerichtet. Patienten mit eindeutigen Symptomen wie Fieber, Husten, Halsschmerzen und/oder Atemnot können sich nach telefonischer Vordiagnostik auf den Corona-Virus testen lassen. Möglich ist dies derzeit an Standorten in Lübben, Luckau, Königs Wusterhausen und Wildau sowie im Achenbach-Krankenhaus in Königs Wusterhausen. 

Eine genaue Übersicht finden Sie hier.


 

23.03.2020

Landkreis nutzt App zur Info über Corona-Lage

Das Ordnungsamt des Landkreises ruft vor dem Hintergrund der dynamischen Corona-Pandemie alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich das mobile

Warn- und Informationssystem KATWARN als App auf dem Smartphone zu installieren. Über diese Katastrophenwarn-App werden offizielle Warnungen und Handlungsempfehlungen − beispielsweise zu Bränden, schweren Unwettern oder unerwarteten Gefahrensituationen − orts- und anlassbezogen direkt aufs persönliche Mobiltelefon geleitet. Neben autorisierten Bundes- und Landesbehörden wird auch Dahme-Spreewalds Katastrophenschutz das System für wichtige Warnungen an die Bevölkerung im betroffenen Territorium hinsichtlich der Corona-Lage nutzen. W

eitere Infos zum Download der kostenfreien KATWARN-App sind auf der Internetseite www.katwarn.de abrufbar. Alternativ zum Smartphone kann das System auch mit einem klassischen Handy per SMS-Registrierung über eine Postleitzahl-Zuordnung genutzt werden.


 

20.03.2020

Fieberambulanzen nehmen Arbeit auf

Im Landkreis Dahme-Spreewald sind nach intensiver Vorbereitung durch den Krisenstab an drei Standorten Fieberambulanzen zur stationären Abklärung von Corona-Verdachtsfällen eingerichtet worden.

Eine Fieberambulanz im Evangelischen Krankenhaus Luckau hat bereits gestern ihre Arbeit aufgenommen. Um die derzeit hohe Nachfrage zu bedienen, können sich Patienten dort schnell und unkompliziert auf eine Coronavirus-Infektion testen lassen. Die Abstrichuntersuchungen finden zur festen Öffnungszeit von montags bis freitags, 8 bis 9 Uhr, auf dem Krankenhausgelände (Berliner Straße 24) statt. Diese stationäre Fiebersprechstunde mit einem Klinikmediziner wird lediglich ergänzend zur hausärztlichen Sprechstunde angeboten. Personen können dort nur im begrenzten Umfang beprobt werden, sofern diese in den vergangenen 14 Tagen ein vom RKI ausgewiesenes COVID-19-Risikogebiet besucht haben und eindeutige Symptome (Fieber, trockener Husten, Atemprobleme, Halskratzen etc.) aufweisen.

Eine vorherige Anmeldung zur Terminvergabe und telefonische Vordiagnose sind zwingend unter Tel. 03544/58-417 von Montag bis Freitag, 7.00 bis 15.30 Uhr, erforderlich. Nach Terminvergabe ist vor Ort nicht das Krankenhaus direkt zu betreten, sondern einer entsprechenden Ausschilderung zum Wartebereich zu folgen.

Ab dem heutigen Freitag werden auch in der Spreewaldklinik Lübben und im Achenbach-Krankenhaus in Königs Wusterhausen täglich von 10 bis 12 Uhr in separierten Räumen für Patienten mit eindeutigen Symptomen beziehungsweise nachgewiesener Rückkehr aus Quarantäne-/Risikogebieten Tests auf einen Befund durchgeführt. Die Reduktion auf diese besonderen Gruppen ist zwingend notwendig. Nur so können während der täglichen Öffnungszeiten die tatsächlich Gefährdeten erkannt werden. Eine normale Erkältung oder nur die Befürchtung, eventuell einen Kontakt gehabt zu haben, reichen nicht aus, um als gefährdet eingestuft zu sein. Weitere Informationen sind den Internetseiten der Kliniken www.klinikum-ds.de sowie www.ekh-luckau.de zu entnehmen.

Das Gesundheitsamt Dahme-Spreewald weist im Zusammenhang mit den Fiebersprechstunden darauf hin, dass grundsätzlich der niedergelassene Hausarzt für die Diagnostik und Behandlung einer COVID-19-Erkrankung zuständig ist. „Es ist medizinisch nur sinnvoll Personen auf das Coronavirus zu testen, die tatsächlich grippale Symptome aufweisen. Für symptomfreie Menschen sind die Testergebnisse im Regelfall immer negativ“, erklärt Amtsärztin Dr. Astrid Schumann.

Nach aktuellen Zahlen liegt die Zahl der mit dem neuartigen Corona-Virus-Infizierten im Landkreis Dahme-Spreewald derzeit bei 18. Positive Fälle wurden dabei aus Königs Wusterhausen (5), Lübben (3), Mittenwalde (3), Zeuthen (3), Eichwalde (1), Wildau (2) und im Amt Schenkenländchen (1) gemeldet. Alle Erkrankten befinden sich in häuslicher Isolation und im stabilen Zustand − niemand muss bisher stationär behandelt werden. Aktuell sind 58 Quarantänen verhängt worden, 115 Verdachtsfälle werden abgearbeitet.

 


 

19.03.2020

Leichter Anstieg von Corona-Infizierten im Kreis

Der Landkreis Dahme-Spreewald verzeichnet analog zur Entwicklung im Land gegenwärtig einen Zuwachs an Corona-Infizierten. Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind im gestrigen Tagesverlauf nochmals sieben neue Fälle von positiven Covid-19-Infektionen im Kreisgebiet bestätigt worden: Damit gibt es im Landkreis Dahme-Spreewald bislang insgesamt 16 bestätigte Infizierte, die sich alle in häuslicher Quarantäne und im stabilen Zustand befinden. Insgesamt gibt es derzeit 171 Menschen in ganz Brandenburg, die positiv auf die neuartige Atemwegserkrankung getestet wurden.


 

18.03.2020

Keine Sprechstunden mehr in der Kreisverwaltung

Der Landkreis Dahme-Spreewald hat auf die Hochstufung der Corona-Gefährdungslage durch das Robert Koch Institut von „mäßig“ auf „hoch“ reagiert. In der Kreisverwaltung werden zur Einschränkung des Besucherverkehrs ab Donnerstag, 19. März 2020, an allen Außenstellen bis auf Weiteres keine Sprechstunden mehr durchgeführt. Der Zugang zu den Verwaltungsgebäuden ist nur Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie vorangemeldeten Bürgern möglich.

Eine telefonische Erreichbarkeit wird zu den üblichen Dienstzeiten gewährleistet sein. Termine werden durch die zuständigen Ämter nur in dringenden Notfällen oder bei unabweisbarer Notwendigkeit eines persönlichen Erscheinens – nach vorheriger Terminabsprache - vergeben. Die Kontaktaufnahme kann weiterhin per E-Mail, Telefon oder auf dem Postweg erfolgen. 

Das Straßenverkehrsamt Dahme-Spreewald bleibt ab Donnerstag für den Kundenverkehr geschlossen. Anträge für Termine zur Zulassung von systemrelevanten Fahrzeugen (Ärzte, Apotheken, Landwirtschaft etc.) sind vorab per E-Mail an strassenverkehrsamt@dahme-spreewald.de oder per Telefon unter 03375 262603 von Montag bis Donnerstag, 9-15 Uhr, und Freitag, 8-10.30 Uhr, erforderlich. Private Zulassungsvorgänge werden derzeit nicht bearbeitet, Einzelfallreglungen und Außerbetriebsetzungen sind möglich. Auch für die Ausländerbehörde gilt, dass ab Donnerstag eine zwingende Vorabanmeldung unter E-Mail an abh@dahme-spreewald.de beziehungsweise Telefon unter 03375 26-2106 oder -2111 nötig ist. Da ein öffentlicher Publikumsverkehr nicht mehr stattfindet, erfolgt ausschließlich eine Bearbeitung von Vorgängen mit Termin.

Auch weitere Einrichtungen und Dienste des Landkreises Dahme-Spreewald sind von der dynamischen Infektionslage betroffen. So fallen ab sofort alle Touren der Fahrbibliothek des Kreises bis einschließlich Freitag, 17. April 2020, aus. Ausgeliehene Medien werden automatisch verlängert, Leserinnen und Leser können die Onleihe nutzen. Das Bücherbus-Team der Fahrbibliothek ist telefonisch unter 03546-2257782 und per E-Mail an fahrbibliothek@dahme-spreewald.de erreichbar. Die Kreisvolkshochschule Dahme-Spreewald sagt bis zum 19. April 2020 alle Kurse und Veranstaltungen in ihren Geschäftsstellen ab. Die Kreismusikschule Dahme-Spreewald gibt ebenfalls bis zum Ende der Osterferien keinen Unterricht mehr, Veranstaltungen und Konzerte finden bis dahin nicht statt.

Diese Maßnahmen entsprechen der heute vom Kabinett beschlossenen Rechtsverordnung, die mittels Einschränkungen des öffentlichen Lebens im Land Brandenburg bis vorerst zum 19. April das neuartige Coronavirus eindämmen will.

Rechtsverordnung des Landes Brandenburg

Die Zahl der mit dem Corona-Virus infizierten Personen im Landkreis hat sich gestern um drei erhöht. Es handelt sich dabei um einen 35-jährigen Mann aus Lübben sowie eine 53-jährige Frau mit ihrem 50-jährigen Ehemann aus Königs Wusterhausen. In allen Fällen handelt es sich um  Reiserückkehrer aus Österreich und Spanien, die Kontaktpersonen wurden ermittelt. Damit gibt es im Landkreis bislang insgesamt neun bestätigte Infizierte, die sich alle in häuslicher Quarantäne und im stabilen Zustand befinden. Die Zahl der Verdachtsfälle beläuft sich derzeit auf 38. 

Pressemitteilung des Landkreises:

https://www.dahme-spreewald.info/de/seite/58995.html


 

17.03.2020

Verbot des regulären Betriebs von Gemeinschaftseinrichtungen

Zum Schutze der Bevölkerung vor einer möglichen Infektion mit dem Corona-Virus hat der Landkreis Dahme-Spreewald in einer gestern veröffentlichten Allgemeinverfügung ein Verbot des regulären Betriebs von Gemeinschaftseinrichtungen vom 18. März 2020 bis einschließlich 19. April 2020 erlassen.

Davon betroffene Institutionen sind u.a. Kindertagesstätten, Kinderhorte, Kindertagespflegestellen, Kindererholungszentren, Jugendherbergen, Schulen und kreisliche Bildungseinrichtungen.

Wenn beide Elternteile oder Alleinerziehende in einem systemrelevanten Beruf (u.a. Gesundheitsbereich, Organe zur Aufrechterhaltung der Staatsfunktion, Polizei- und Rettungsdienst, Vollzugsbereich, Kindertagesbetreuung) tätig sind, besteht ein Anspruch auf eine Notfallbetreuung. Dabei ist es unerheblich, ob die berufliche Tätigkeit in kritischen Infrastrukturen innerhalb oder außerhalb des Landkreises Dahme-Spreewald bzw. innerhalb oder außerhalb des Landes Brandenburg ausgeübt wird.

In der Gemeinde Schönefeld wird in allen Kindertagesstätten (Gänseblümchen, Kunterbunt, Robin Hood, Schwalbennest, Spatzenhaus, Storchennest, Sonnenblick) sowie in der Astrid-Lindgren- und der Paul-Maar-Grundschule eine Notfallbetreuung gewährleistet. Die Einrichtungen sind täglich von 6.00 bis 17.00 Uhr für diese Ausnahmeregelung geöffnet.

Hinweis: Sind die oben genannten Voraussetzungen bzgl. systemrelevanter Berufe erfüllt, können auch Kinder ohne bisherige Hortzugehörigkeit in die Hort-Notbetreuung aufgenommen werden, sofern ein Nachweis über die Masern-Impfung erbracht wird.

Nachfolgend finden Sie die ausführliche Verfügung des Landkreises sowie das Antragsformular für die Notfallbetreuung: 

Allgemeinverfügung Landkreis Dahme-Spreewald 16.03.2020

Antrag Notfallbetreuung


 

14.03.2020

Kita- und Schulbetrieb wird ausgesetzt

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie hat sich die Landesregierung in einer gestrigen Sondersitzung des Brandenburger Kabinetts auf die landesweite Aussetzung des regulären Betriebs an Kitas und Schulen ab Mittwoch, 18.03.2020 bis zum Ende der Osterferien (19.04.2020) verständigt. Aus der anschließenden Pressekonferenz ging außerdem hervor, dass in den Kommunen eine Notbetreuung für Kinder von berufstätigen Eltern in Arbeitsbereichen kritischer Infrastruktur (z.B. Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Polizei- und Feuerwehrdienst) organisiert werden soll. Konkrete Lösungen will die Landesregierung am heutigen Samstag zusammen mit den Oberbürgermeistern und Landräten besprechen.

Verwaltungsstab reagiert auf Kita- und Schulschließungen

Wie der Landkreis Dahme-Spreewald in einer gestern veröffentlichten Pressemitteilung konkretisiert, sei es nun oberstes Ziel, bis zum Wochenbeginn zusammen mit den Kommunen ein Konzept zur Sicherung der alternativen Betreuung von Schul- und Kitakindern vorzulegen. Zur Koordinierung weiterer Maßnahmen für die Aufrechterhaltung der Handlungs- und Funktionsfähigkeit des Landkreises ist am gestrigen Freitag der Verwaltungsstab des Kreises zusammengetreten. Darüber hinaus wurden die Bürgermeister und Amtsdirektoren der Dahme-Spreewald-Kommunen in einer gestrigen Sonderberatung durch eine Amtsärztin über den aktuellen Wissensstand zum Coronavirus SARS-CoV-2 informiert.

Keine neuen Infektionen

Weiter teilt der Landkreis mit, dass  bislang keine neuen Fälle nachgewiesener Covid-19-Infektionen im Kreisgebiet aufgetreten seien. Dem infizierten 41-jährigen Mann aus Lübben gehe es den Umständen entsprechend gut.

Die ausführliche Pressemitteilung des Landkreises Dahme-Spreewald finden Sie unter folgendem Link:

Landkreis Dahme-Spreewald informiert zur aktuellen Corona-Lage


 

12.03.2020

Erster bestätigter Corona-Fall im Landkreis

Im Landkreis Dahme-Spreewald gibt es den ersten bestätigten Fall einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus. Betroffen ist ein Mann aus der Kreisstadt Lübben, der zuvor im Urlaub in Österreich war. Der 41-Jährige wird ärztlich betreut und befindet sich in häuslicher Quarantäne. Der Gesundheitszustand des Infizierten ist stabil.

Wie der Landkreis mitteilt, seien auch die direkten Kontaktpersonen des Mannes bereits ermittelt und stünden ebenfalls unter häuslicher Quarantäne. Der Erkrankte hatte kurz nach seiner Rückkehr aus Österreich am Mittwoch mit Grippe-Symptomen seinen Hausarzt aufgesucht. 

Großveranstaltungen untersagt

Aufgrund der steigenden Zahl von Corona-Neuinfektionen hat der Landkreis zudem mit Wirkung zum 13. März 2020 alle Großveranstaltungen ab einer Teilnehmerzahl von 1000 Menschen bis auf weiteres untersagt. 

Veranstaltungen mit mindestens 100 Teilnehmenden müssen dem Landratsamt (schriftlich an Reutergasse 12 in 15907 Lübben/Spreewald oder elektronisch veranstaltungsmeldungen@dahme-spreewald.de) angezeigt werden. Außerdem dürfen Reiserückkehrer aus einem Risiko- oder einem besonders betroffenen Gebiet für einen Zeitraum von 14 Tagen beginnend ab der Rückkehr Einrichtungen wie Kitas, Schulen, Hochschulen, Heime, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen nicht betreten.

Die ausführliche Pressemitteilung des Landkreises Dahme-Spreewald sowie die Verfügung für Reiserückkehrer und Veranstaltungen im Kreisgebiet lesen Sie hier:

https://www.dahme-spreewald.info/de/seite/58795.html

Verfügung für Veranstaltungen und Reiserückkehrer


 

05.03.2020

Landesamt für Arbeitsschutz richtet Hotline ein

Ergänzend zum Bürgertelefon des Gesundheitsamtes Dahme-Spreewald hat nun auch das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) eine Hotline für Fragen zum Coronavirus eingerichtet.

Neben allgemeinen Fragen beantworten die Kolleginnen und Kollegen des betriebsärztlichen Dienstes des Kompetenzzentrums für Sicherheit und Gesundheit auch Fragen zu den Themen Corona und Arbeitsschutz sowie Corona und Verbraucherschutz.

Sie erreichen das Bürgertelefon unter Tel. (0331) 8683 777 (montags bis freitags von 9.00 bis 15.00 Uhr)


 

03.03.2020

Tropical Island-Mitarbeiter nicht infiziert

Der Landkreis Dahme-Spreewald hat in einer gestern veröffentlichten Pressemitteilung bekanntgegeben, dass bei allen 104 getesteten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Tropical Islands keine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen werden konnte.

Das Bürgertelefon des Gesundheitsamtes ist weiterhin für Ratsuchende erreichbar: 

Tel. (03375) 262146 (täglich zwischen 8.00 und 22.00 Uhr).

Weitergehende Informationen unter:

https://www.dahme-spreewald.info/de/seite/58510.html



27.02.2020

Corona-Infizierter besuchte Tropical Island

Wie aus einer am 27. Februar 2020 veröffentlichten Pressemitteilung des Landkreises Dahme-Spreewald hervorgeht, hat sich eine mit dem Coronavirus infizierte Person aus dem Kreis Heinsberg (Nordrhein-Westfalen) vom 20. bis zum 23. Februar 2020 in dem Krausnicker Indoor-Wasserpark Tropical Islands aufgehalten.

Erste Prüfungen vor Ort durch das Gesundheitsamt des Landkreises Dahme-Spreewald haben ergeben, dass während dieses Zeitraumes keine erhöhte Ansteckungsgefahr für die Mitarbeiter und Gäste bestand.

Weiterführend werden am heutigen Freitag etwa 100 Mitarbeiter des Tropical Islands auf den Coronavirus getestet, die potentiell mit der infizierten Person in Kontakt gestanden haben könnten.

In Übereinstimmung mit dem Landkreis rät die Gemeinde Schönefeld weiter zu Besonnenheit.

Für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger hat das Gesundheitsamt Dahme-Spreewald eine Hotline eingerichtet:

Tel. (03375) 262146 (täglich zwischen 8.00 und 22.00 Uhr).

Weitergehende Informationen unter:

https://www.dahme-spreewald.info/de/seite/58427.html