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Aktuelle Meldungen

 

In einer Geflügelschlachterei in Niederlehme sind gestern zwei Mitarbeiter positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden. Die betroffenen Mitarbeiter sind beide symptomfrei und befinden sich jetzt wie auch ihre engsten Kontaktpersonen in Quarantäne. Im Umfeld der Infizierten werden weitere Tests durchgeführt.

Das Gesundheitsamt des Landkreises Dahme-Spreewald hatte bereits am Freitag den Geflügelhof besichtigt und sich über dessen Hygienekonzept informiert. Seit dem 24. Juni 2020 führt der Betrieb täglich Tests bei einem Teil seiner Mitarbeiter durch. 

Wie der Landkreis Dahme-Spreewald mitteilt, ist die Zahl der aktuellen Corona-Fälle damit auf 8 gestiegen, wovon sich eine Person außerhalb des Landkreises in stationärer Behandlung befinde. Insgesamt verzeichnete der Kreis bisher im Laufe der Pandemie 261 Infektionen, 8 Patienten verstarben. 


 

22.05.2020

Der Landkreis Dahme-Spreewald hat heute weitere Schritte zur Rückkehr in die normale Kindertagesbetreuung veranlasst. Um den Weg für die Ausweitung auf den eingeschränkten Regelbetrieb zu bereiten, ist nun eine neue Allgemeinverfügung erlassen worden. Damit können ab der kommenden Woche wieder mehr Kinder in Krippen, Kitas, Horten sowie der Kindertagespflege im Landkreis betreut werden. Die schrittweise Öffnung erfolgt mit Blick auf das eingedämmte Infektionsgeschehen, die Einhaltung der Hygieneregeln und die vorhandenen Betreuungskapazitäten in den kommunalen Einrichtungen vor Ort.

Die sogenannte „Allgemeinverfügung zur Regelung des Betriebs von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung im Zusammenhang mit der Bekämpfung der SARS-CoV-2-Pandemie“ ermöglicht die Rückkehr von der derzeitigen Notbetreuung zum eingeschränkten Regelbetrieb in zwei Stufen:

  • Zunächst werden ab Mittwoch, 27. Mai, neben den bereits in der Notbetreuung befindlichen Kindern auch Vorschulkinder zur Betreuung zugelassen. Sofern einzelne Kommunen und freie Träger die Ausweitung der Kindertagesbetreuung bereits ab Montag, 25. Mai, vollumfänglich umsetzen können, ist ihnen dies bereits gestattet.
  • Zudem können die Kindertagespflegestellen ab dem 27. Mai wieder uneingeschränkt ihre Tätigkeit aufnehmen. 
  • Ab dem 01. Juni steht dann allen Kindern wieder ein Anspruch auf Betreuung im Rahmen des eingeschränkten Regelbetriebs im Umfang des Betreuungsvertrages zu.

Der Betrieb der Kindertagesbetreuung sowie der Kindertagespflege ist im Landkreis Dahme-Spreewald jedoch nur unter vorgeschriebenen Maßgaben zulässig. Zu diesen Bestimmungen zählt ein nach dem Infektionsschutzgesetz vorzulegender Hygieneplan, der bestimmte Desinfektions-, Reinigungs- und Lüftungsintervalle, Händehygiene sowie Husten- und Nies-Etikette und ein Betretungsverbot der Einrichtung für Personen mit Anzeichen einer Corona-Infektion vorgibt. Die Allgemeinverfügung legt zudem fest, dass beim Bringen und Abholen des Kindes in separierten Bereichen das Abstandsgebot von eineinhalb Metern einzuhalten und einrichtungsfremde Personen eine Mund-Nasen-Bedeckung während ihres Aufenthalts in der Einrichtung zu tragen haben. Geregelt ist daneben, dass die Betreuung in festgelegten Gruppen durch stets dasselbe pädagogische Personal stattzufinden hat. Die einzelnen Gruppen sind jeweils in einem fest zugewiesenen Raum, der nicht anderweitig genutzt werden darf, zu betreuen ― dies soll eine Nachvollziehbarkeit der Infektionsketten sicherstellen und so im Erkrankungsfall die Schließung der gesamten Kinderbetreuungseinrichtung verhindern. Die Gruppengrößen sind entsprechend den räumlichen Kapazitäten von den Einrichtungen festzulegen.

In der Gemeinde Schönefeld ist der Einstieg in den eingeschränkten Regelbetrieb analog zu der vom Landkreis erlassenen Allgemeinverfügung geplant. Die konkrete Zeitschiene steht unter nachfolgendem Link zum Download bereit.

Zeitschiene zum Einstieg in die eingeschränkte Regelbetreuung in der Gemeinde Schönefeld


 

06.04.2020

Kinderschutz: Jugendamt verweist auf Hilfe durch Hotlines

Das Jugendamt des Landkreises Dahme-Spreewald ruft angesichts der weitreichenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens wegen der Coronakrise zu erhöhter Wachsamkeit in Bezug auf die Sicherung des Kindeswohls auf. 

Es kann für manche Elternteile zur Überforderung führen, derzeit Homeoffice, Haushalt, Hausaufgaben für die Schulkinder und Kinderbetreuung in ungewohnter und ungeübter Art und Weise unter einen Hut bringen zu müssen. In der Sorge um die Gesundheit, Angst um die finanzielle Zukunft in Kombination mit einem eingeschränkten Bewegungsradius kann es mitunter kurzschlussartig zu Problemen und Konflikten innerhalb der Familie kommen, erläutert Jugendamtsleiterin Petra Wehle.

Das Jugendamt weist in diesem Zusammenhang auf geschaltete Kinderschutz-Hotlines hin, an die sich Kinder und Jugendliche, Eltern sowie andere Sorgeberechtigte und Bürger wenden können, wenn die häusliche Situation sie dieser Tage überfordert oder sie selbst sowie andere in Konflikte, Probleme und Not geraten:

-  „Nummer gegen Kummer“

 Jugendamt Dahme Spreewald

  03546-201730 oder 03375-262653

  jugendamt@dahme-spreewald.de

 

Schutzstellen für Kinder und Jugendliche des Landkreises Dahme- Spreewald

  Tel. 03546-27083000

  Tel. 03375-213144

 

  • Für Kinder und Jugendliche: 116 111
  • Elterntelefon: 0800 111 0550
  • Pflegetelefon: 030 2017 9131
  • Hilfetelefon „Schwangere in Not“: 0800 404 0020 · Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“: 0800 011 6016

 

Auch der WEISSE RING in Dahme-Spreewald, der bundesweit vernetzten Hilfsorganisation für Opfer von Kriminalität und zur Verhütung von Straftaten, befürchtet in der Corona-Krise die Zunahme an Fällen von häuslicher Gewalt und ruft deshalb Familienmitglieder, Nachbarn und Bekannte ebenfalls zu besonderer Achtsamkeit auf.

Die Opferhelfer des WEISSEN RINGS sind während der Corona-Krise wie folgt erreichbar:

- täglich von 7 bis 22 Uhr unter der bundesweiten kostenlosen Rufnummer 116 006

· online unter www.weisser-ring.de

· im Dahme-Spreewald-Kreis: 0151/ 55164700 oder unter weisserring-lds@web.de

 


 

02.04.2020

Erster Corona-Todesfall im Landkreis

Der Landkreis Dahme-Spreewald hat den ersten Todesfall im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 zu beklagen. Wie das Gesundheitsamt des Landkreises bestätigte, ist am Mittwoch, 1. April 2020, ein 81 Jahre alter Mann verstorben, bei dem das Virus nachgewiesen worden war. Er wurde zuletzt im Achenbach-Krankenhaus in Königs Wusterhausen intensivmedizinisch behandelt und litt bereits unter schweren Vorerkrankungen.

Dahme-Spreewalds Landrat Stephan Loge drückte sein Bedauern und Mitgefühl aus:  "Wir sind tief betroffen, dass die Pandemie nun auch in unserem Landkreis ein erstes Todesopfer gefordert hat. Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt den Angehörigen des Verstorbenen." Landratsamt und Krisenstab seien weiter in höchster Alarmbereitschaft und versuchten alles, um die medizinischen Einrichtungen im Kreis bestmöglich zu unterstützen. 

Zurzeit gibt es im Landkreis ingsesamt 99 positive Fälle der Corona-Infektion, die meisten mit 31 in Königs Wusterhausen sowie  Zeuthen und Lübben (je 14).

Am morgigen Freitag wird sich die Kreisverwaltungsspitze im Rahmen einer Sonderberatung mit den Bürgermeistern und Amtsdirektoren der Dahme-Spreewald-Kommunen zu Möglichkeiten des Vollzugs von Bußgeldbescheiden verständigen. Wie berichtet hatte die Landesregierung zu Beginn der Woche die in der Eindämmungsverordnung erlassenen Kontaktbeschränkungen bis zum 19. April 2020 verlängert und einen Bußgeldkatalog erlassen, anhand dessen Vergehen mit Geldstrafen geahndet werden können. "Grundsätzlich beweist die jüngste Lageentwicklung rund um das lebensbedrohliche Corona-Virus an sich die Notwendigkeit der verlängerten Kontaktbeschränkungen. Wir erwarten daher, dass sich die Einwohnerinnen und Einwohner strikt an die Festlegungen der Eindämmungsverordnung halten. Bei Verstößen wird von der Bußgeldverhängung auch reger Gebrauch gemacht", sagte Dahme-Spreewalds Gesundheitsdezernent Carsten Saß.


 

01.04.2020

Fiebersprechstunde jetzt auch in Halbe

Nach Abstimmung zwischen Krankenhäusern und Krisenstab sind die Fieberambulanzen in der Spreewaldklinik Lübben als auch im Evangelischen Krankenhaus in Luckau vorerst wieder geschlossen worden. Tests auf das Corona-Virus SARS-CoV-2 sind aber weiterhin bei verschiedenen niedergelassenen Ärzten der Region möglich. So in Lübben, Luckau und Wildau. Neu hinzugekommen ist eine Fiebersprechstunde der Allgemeinmedizinerinnen Dr. Birgit Maack und Dr. Susanne Kiekebusch in Halbe. Auch im Aachenbach-Krankenhaus in Königs Wusterhausen sind weiterhin Abstrichuntersuchungen möglich. 

Eine aktuelle Übersicht aller Fiebersprechstunden finden Sie hier.