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Hundehalterverordnung (Vollzug)

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Hundehaltung § 6 HundehV

Kurzinformation

§6 HundehV beschreibt die Anzeige und Kennzeichnungspflicht
  • Hunde mit einer Widerristhöhe von mindestens 40 Zentimetern oder einem Gewicht von mindestens 20 Kilogramm sind bei der örtlichen Ordnungsbehörde anzuzeigen
  • Der Hund ist dauerhaft auf Kosten des Halters mit Hilfe eines Mikrochip-Transponders gemäß ISO-Standard zu kennzeichnen.
  • Die Identität des Hundes (Rasse, Gewicht, Größe, Alter, Farbe und Chipnummer) ist zusammen mit der Anzeige mitzuteilen.
  • Die Zuverlässigkeit des Halters im Sinne des § 12 HundehV ist durch ein aktuelles Führungszeugnis nachzuweisen.

Rechtsgrundlage Hundehalterverordnung (HundehV)

Notwendige Unterlagen
  • aktuelles Führungszeugnis
  • Kennzeichnung des Hundes mittels Mikrochip-Transponder

 

Hundehaltung § 8 HundehV

Gemäß § 8 Abs. 3 Hundehalterverordnung des Landes Brandenburg gehören folgende Rassen und deren Kreuzungen zu den gefährlichen Hunden:

Alano, Bullmastiff, Cane Corso, Dobermann, Dogo Argentino, Dogue de Bordeaux, Fila Brasileiro, Mastiff, Mastin Espaniol, Mastino Napoetano, Perro de Presa Canario, Perro de Presa Mallorquin, Rottweiler

Die Haltung dieser Hunde ist erlaubnispflichtig.

Die Erlaubnis wird vom Ordnungsamt der Gemeinde Schönefeld erteilt.

Dazu sind folgende Unterlagen einzureichen:
  • Sachkundenachweis
  • Führungszeugnis des Halters (beim Einwohnermeldeamt beantragen)
  • Zuchtpapiere bzw. Unterlagen zum Hund - Nachweis der Kennzeichnung mit Mikrochip-Transponder gemäß ISO-Standard
  • Vollständig ausgefülltes Antragsformular
Der Sachkundenachweis ist mit einer theoretischen und einer praktischen Prüfung verbunden. Die Prüfung wird durch Sachverständige abgenommen. Die Liste der Sachverständigen ist beim Ordnungsamt einzusehen.

Von der Erlaubnispflicht ausgeschlossen sind Halter von Hunden, die den Nachweis erbringen, dass der Hund keine gesteigerte Kampfbereitschaft besitzt. Die Behörde stellt dann ein Negativzeugnis aus.

Dazu sind folgende Unterlagen einzureichen:
  • Negativgutachten eines zugelassenen Sachverständigen
  • Führungszeugnis des Halters (beim Einwohnermeldeamt beantragen)
  • Nachweis der Kennzeichnung mit Mikrochip-Transponder gemäß ISO-Standard
  • Zuchtpapiere bzw. Unterlagen zum Hund

Die Haltung folgender Hunderassen, sowie deren Kreuzungen untereinander und mit anderen Hunden ist seit dem 16. Juni 2004 verboten: American Pitbull Terrier, American Staffordshire Terrier, Bullterrier, Staffordshire Bullterrier und Tosa Inu.

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