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Aktuelle Infos zu Corona-Schnelltests

 

Wer kann sich kostenlos testen lassen

 

Seit dem 1. Juli 2022 sind Corona-Schnelltests in den Testzentren und Apotheken nicht mehr für alle kostenlos. Das Bundesgesundheitsministerium hat eine neue Coronavirus-Testverordnung erlassen, die einen Anspruch auf kostenlose Bürgertests nur noch für bestimmte Risikogruppen vorsieht.  Wer zu einer Veranstaltung geht, die mit einem hohen Risiko einer Ansteckung mit dem Corona-Virus behaftet ist, wie etwa dem Besuch eines Konzertes oder Theaters, kann einen Test bekommen, muss aber 3 Euro aus eigener Tasche zuzahlen. Gleiches gilt, wenn die Corona-Warn-App eine rote Kachel zeigt. Patient*innen, die Symptome haben, wird geraten, zum Arzt zu gehen und sich dort testen zu lassen.

Anspruch auf kostenlose Tests haben weiterhin folgende Gruppen:

  • Kinder unter 5 Jahren
  • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, unter anderem Schwangere im ersten Trimester
  • Personen, die zum Zeitpunkt der Testung an klinischen Studien zur Wirksamkeit von Impfstoffen gegen das Corona-Virus teilnehmen
  • Personen, bei denen ein Test zur Beendigung der Quarantäne erforderlich ist („Freitesten“)
  • Besucher und Behandelte oder Bewohner in stationären bzw. ambulanten Pflege- und Krankeneinrichtungen
  • Leistungsberechtigte, die im Rahmen eines Persönlichen Budgets nach dem § 29 SGB IX Personen beschäftigen, sowie Personen, die bei Leistungsberechtigten im Rahmen eines Persönlichen Budgets beschäftigt sind
  • Pflegende Angehörige
  • Haushaltsangehörige von nachweislich Infizierten

Mitarbeiter*innen von Pflegeheimen und Krankenhäusern machen ihre Tests weiterhin in den Einrichtungen.

Alle wichtigen Fragen und Antworten zu den Covid-19-Tests beantwortet das Bundesgesundheitsministerium auf seiner Webseite. Hier wird auch ausgeführt, welche Nachweise für die Inanspruchnahme eines kostenlosen Tests zu erbringen sind:

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/nationale-teststrategie/faq-covid-19-tests.html

Die dritte Verordnung zur Änderung der Coronavirus-Testverordnung vom 29.06.2022 ist hier nachzulesen:

https://www.bundesanzeiger.de/pub/publication/oLkvcL7aBEpNfC03aH7/content/oLkvcL7aBEpNfC03aH7/BAnz%20AT%2029.06.2022%20V1.pdf?inline

 

 

Wo sind Schnell-Tests möglich

 

Bundesweit wurden in den einzelnen Kommunen Corona-Testzentren in unterschiedlicher Zahl eingerichtet, die zumeist privatwirtschaftlich betrieben werden. Auch in einigen Apotheken sowie Arztpraxen sind Schnelltests möglich. 

Das Brandenburger Gesundheitsministerium hat in Zusammenarbeit mit den Landkreisen und kreisfreien Städten eine Internet-Seite zu den Bürgertestungen eingerichtet. Das unter https://brandenburg-testet.de zu erreichende Portal beinhaltet neben allgemeinen Informationen zu den Tests eine interaktive Brandenburg-Karte, mit der Interessierte schnell eine Teststelle in ihrer Nähe finden können. 

In Schönefeld gibt es aktuell noch 5 Teststellen, die Antigen- und teilweise PCR-Schnelltests anbieten, davon drei in Schönefeld und zwei in Großziethen. 

Teststellen in der Gemeinde Schönefeld

 

Ortsteil

Standort

Betreiber

Öffnungszeiten

Registrierung

Schönefeld

Flughafen BER
Check-In-Halle
Willy-Brandt-Platz

Stay Safe GmbH Medicare

Montag bis Sonntag 04.00 bis 22.30 Uhr

Anmeldung über www.covid-testzentrum.de

Schönefeld

Hotel Holiday Inn Airport Berlin Conference Centre

C&S Medical Service GbR

Montag bis Freitag 06.30 bis 20.00 Uhr Samstag/Sonntag
09.00 bis 18.00 Uhr

Ohne Anmeldung

Schönefeld

Schwimmhalle 
Parkplatz Ecke
Rudower Chaussee/
Hans-Grade-Allee

Blaschek Medical Distribution

Montag bis Freitag 07.00 bis 18.00 Uhr
Samstag
10.00 bis 16.00 Uhr

Ohne Anmeldung

Großziethen

Tagelöhnerhaus
Alt Großziethen 7

Blaschek Medical Distribution

Montag bis Samstag 08.00 bis 18.00 Uhr
Sonntag 
12.00 bis 17.00 Uhr

Ohne Anmeldung

Großziethen

E.-Thälmann-Str. 3a

 

Montag bis Freitag
08.00 bis 18.00 Uhr
Samstag/Sonntag
11.00 bis 17.00 Uhr

Ohne Anmeldung

 

Wie laufen die Tests ab

 

Tests sind ausschließlich zu den jeweils angebotenen Sprechzeiten möglich, teils ist eine vorherige Online-Registrierung erforderlich. Allgemein gilt: Personen, die sich auf das Coronavirus testen lassen möchten, müssen sich vor Ort strikt an die Hygieneregeln halten und in den Einrichtungen eine medizinische Maske tragen, sofern sie nicht über eine Befreiung verfügen. Das Testergebnis liegt in der Regel nach rund 15 bis 20 Minuten vor. Bei einem negativen Ergebnis wird eine entsprechende Bescheinigung ausgehändigt. Ist das Ergebnis positiv sollten sich Betroffene an ihren Arzt wenden bzw. unverzüglich selbständig in Quarantäne begeben. Da die Krankheit meldepflichtig ist, muss das Ergebnis zudem per Meldeformular an das Gesundheitsamt des Landkreises gesandt werden (gesundheitsamt@dahme-spreewald.de).

 

Welche Testmöglichkeiten gibt es noch

 

Neben Antigen-Schnell- und PCR-Tests bieten einige Teststellen auch Antikörper-Tests an, mit denen sich nachweisen lässt, ob eine Coronavirus-Infektion vorgelegen hat.

Für Reisende sind an den meisten deutschen Flughäfen Teststellen eingerichtet worden, da noch immer in einigen Ländern eine Pflicht zur Vorlage eines Antigen-Schnelltests oder PCR-Tests bei Einreise besteht. Auch am BER in Schönefeld gibt es ein  solches Testzentrum.

Wie nützlich sind kostenpflichtige Selbsttests?

 

Ende Februar hat das Bundesministerium für Gesundheit, mit der Änderung der Medizinprodukte-Abgabeverordnung den Weg dafür frei gemacht, dass Schnell-Tests auch an Laien abgegeben und von Privatpersonen durchgeführt werden dürfen. Bei allen zugelassenen Tests werden Proben durch einen Abstrich im oberen Nasenbereich entnommen. Auch so genannte Spucktests sind auf dem Markt.

Eine Liste der zugelassenen Produkte hat das BfArM auf seiner Homepage veröffentlicht. Diese wird regelmäßig aktualisiert: Link zur Liste zugelassener Antigen-Selbsttests

In der Regel ist ein Test vor allem dann sinnvoll, wenn etwa Symptome wie Husten oder Halsschmerzen vorliegen, aber ein Arztbesuch nicht unmittelbar möglich ist. Auch wer bedenkenlos Kontakt zu einer Person herstellen möchte, die einer Risikogruppe angehört, kann sich vorab testen.

Bei der Ein- und Ausreise gelten freiwillige Selbsttests nicht als Nachweis. Hier muss ein ärztliches Zeugnis oder eine dokumentierte negative Testbescheinigung vorgelegt werden.

Bei Verdacht auf eine Corona-Virus-Infektion wenden Sie sich bitte weiterhin an Ihre Hausarztpraxis bzw. das Gesundheitsamt!