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Aktuelle Infos zu Corona-Schnelltests

 

Wer kann sich kostenlos testen lassen

 

 

Seit dem 13. November 2021 haben alle Bürger*innen des Landes wieder unabhängig von ihrem Impf- und Genesenenstatus die Möglichkeit, sich mindestens einmal in der Woche kostenlos auf das SARS-CoV-2-Virus testen zu lassen. Der amtierende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn unterzeichnete kurzfristig eine entsprechende Verordnung und appellierte zugleich an alle Bürger*innen, die kostenlosen Impf- und Testangebote zu nutzen. Hintergrund sind die stark gestiegenen Infektionszahlen. "Impfen macht den entscheidenden Unterschied, das gilt auch weiterhin", unterstrich Spahn. Bis diese aber ihre volle Wirkung entfalten kann, braucht es Zeit. "Deswegen müssen wir in dieser Lage rasch wieder mehr testen", sagte er.

Mit der Verordnung können die vorhandenen Teststellen ihre Arbeit fortsetzen. Zusätzlich können von den Ländern weitere Testzentren beauftragt werden. Spahn erklärte, er gehe davon aus, dass ab dieser Woche das Testangebot nach und nach wieder ausgebaut werde.

Die aktuelle SARS-CoV-2-Testverordnung ist hier abrufbar:

Änderung der SARS-CoV-2-Testverordnung_12.11.2021

Antworten auf alle Fragen rund um Schnell- und Selbsttests zum Nachweis einer SARS-CoV-2-Infektion hält zudem das Bundesgesundheitsministerium für Interessierte auf seiner Internetpräsenz bereit:

» Fragen und Antworten zu Schnell- und Selbsttests

 

Wo sind kostenlose Schnell-Tests möglich

 

Bundesweit wurden in den einzelnen Kommunen Corona-Testzentren in unterschiedlicher Zahl eingerichtet, die zumeist privatwirtschaftlich betrieben werden. Auch in einigen Apotheken sowie Arztpraxen sind kostenlose Schnelltests möglich. 

Das Brandenburger Gesundheitsministerium hat in Zusammenarbeit mit den Landkreisen und kreisfreien Städten eine Internet-Seite zu den Bürgertestungen eingerichtet. Das unter https://brandenburg-testet.de zu erreichende Portal beinhaltet neben allgemeinen Informationen zu den Tests eine interaktive Brandenburg-Karte, mit der Interessierte schnell eine Teststelle in ihrer Nähe finden können. In Schönefeld gibt es aktuell noch 3 Teststellen, die Antigen- oder PCR-Schnelltests anbieten. Zwei davon befinden sich am Flughafen BER, eines im Tagelöhnerhaus in Großziethen.

 

Wie laufen die Tests ab

 

Tests sind ausschließlich zu den jeweils angebotenen Sprechzeiten bzw. nach Terminvereinbarung möglich, teils ist eine vorherige Online-Registrierung erforderlich. Allgemein gilt: Personen, die sich auf das Coronavirus testen lassen möchten, müssen sich vor Ort strikt an die Hygieneregeln halten und in den Einrichtungen eine medizinische Maske tragen, sofern sie nicht über eine Befreiung verfügen. Das Testergebnis liegt in der Regel nach rund 15 bis 20 Minuten vor. Bei einem negativen Ergebnis wird eine entsprechende Bescheinigung ausgehändigt. Ist das Ergebnis positiv müssen sich die Betroffenen unverzüglich an eine niedergelassene Arztpraxis wenden, um das Ergebnis mit einem PCR-Test abzusichern. Da die Krankheit meldepflichtig ist, muss das Ergebnis zudem per Meldeformular an das Gesundheitsamt des Landkreises gesandt werden (gesundheitsamt@dahme-spreewald.de).

 

Welche Testmöglichkeiten gibt es noch

 

In Arztpraxen, einigen Krankenhäusern und privaten Testzentren können sich Testwillige über die angebotenen Bürgertests hinaus auf eigene Kosten testen lassen. Viele der Zentren bieten auch PCR- und Antigen-Testes zum Nachweis einer Corona-Virus-Infektion, der Bestätigung einer Infektionsfreiheit oder durchgemachten Erkrankung durch den Nachweis von Antikörpern an. 

Aktuell müssen Nicht-Geimpfte oder Genesene in vielen Urlaubsländern bei Einreise einen negativen Corona- oder PCR-Test vorlegen. Für Reisende sind an den meisten deutschen Flughäfen Teststellen eingerichtet worden. Auch am BER in Schönefeld gibt es ein Testzentrum. Dort bietet Centogene PCR- und Antigen-Tests an. 

Centogene Testzentrum Flughafen BER

   Terminal 1, Ankunftsebene 0
   Montag bis Sonntag, 7 bis 20 Uhr
   Tests nur bei symptomfreien Personen und vorheriger Online-Registrierung
 

Wie nützlich sind kostenpflichtige Selbsttests?

 

Ende Februar hat das Bundesministerium für Gesundheit, mit der Änderung der Medizinprodukte-Abgabeverordnung den Weg dafür frei gemacht, dass Schnell-Tests auch an Laien abgegeben und von Privatpersonen durchgeführt werden dürfen. Bei allen zugelassenen Tests werden Proben durch einen Abstrich im oberen Nasenbereich entnommen. Auch so genannte Spucktests sind auf dem Markt.

Eine Liste der zugelassenen Produkte hat das BfArM auf seiner Homepage veröffentlicht. Diese wird regelmäßig aktualisiert: Link zur Liste zugelassener Antigen-Selbsttests

In der Regel ist ein Test vor allem dann sinnvoll, wenn etwa Symptome wie Husten oder Halsschmerzen vorliegen, aber ein Arztbesuch nicht unmittelbar möglich ist. Auch wer bedenkenlos Kontakt zu einer Person herstellen möchte, die einer Risikogruppe angehört, kann sich vorab testen. Bei der Inanspruchnahme einiger Dienstleistungen ist es Pflicht. Allerdings reicht hierzu die Vorlage eines selbst durchgeführten Tests meist nicht aus. Das negative Testergebnis muss von offizieller Stelle bestätigt werden. Einige Einrichtungen bieten auch an, die Tests unter Aufsicht vor Ort durchzuführen. 

Zu beachten ist aber, dass auch die Kosten für freiwillige Tests nicht von der Krankenkasse übernommen werden. Auch stellt jeder Test nur eine Momentaufnahme dar. Eine 100-prozentige Sicherheit gibt es nicht. 

Bei der Ein- und Ausreise gelten freiwillige Selbsttests ebenfalls nicht als Nachweis. Hier muss ein ärztliches Zeugnis oder eine dokumentierte negative Testbescheinigung vorgelegt werden.

Bei Verdacht auf eine Corona-Virus-Infektion wenden Sie sich bitte weiterhin an Ihre Hausarztpraxis bzw. das Gesundheitsamt!