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Aktuelle Infos zu Corona-Schnelltests

 

Wer kann sich kostenlos testen lassen

 

Seit Anfang März können sich alle Bürger*innen der Bundesrepublik mindestens einmal pro Woche unabhängig von Symptomen kostenlos auf das Coronavirus SARS-CoV-2 testen lassen. Dies gilt voraussichtlich noch bis zum 10. Oktober 2021. Danach werden Tests für die Bürger*innen kostenpflichtig. 

Bei Personen, bei denen vom Arzt oder Gesundheitsamt ein Test angeordnet worden ist, werden die Kosten in der Regel erstattet oder übernommen. 

SARS-CoV-2-Testverordnung_24.06.2021

 

Wo sind kostenlose Schnell-Tests möglich

 

Bundesweit wurden in den einzelnen Kommunen Corona-Testzentren in unterschiedlicher Zahl eingerichtet, die zumeist privatwirtschaftlich betrieben werden. Auch in einigen Apotheken sowie Arztpraxen sind kostenlose Schnelltests möglich. 

Das Brandenburger Gesundheitsministerium hat in Zusammenarbeit mit den Landkreisen und kreisfreien Städten eine Internet-Seite zu den Bürgertestungen eingerichtet. Das unter https://brandenburg-testet.de zu erreichende Portal beinhaltet neben allgemeinen Informationen zu den Tests eine interaktive Brandenburg-Karte, mit der Interessierte schnell eine kostenlose Teststelle in ihrer Nähe finden können. 

»   Teststellen in Schönefeld


 

Wie laufen die Tests ab

 

Tests sind ausschließlich zu den jeweils angebotenen Sprechzeiten bzw. nach telefonischer Terminvereinbarung möglich. Allgemein gilt: Personen, die sich auf das Coronavirus testen lassen möchten, müssen sich vor Ort strikt an die Hygieneregeln halten und in den Einrichtungen eine medizinische Maske tragen, sofern sie nicht über eine Befreiung verfügen. Das Testergebnis liegt in der Regel nach rund 15 bis 20 Minuten vor. Bei einem negativen Ergebnis wird eine entsprechende Bescheinigung ausgehändigt. Ist das Ergebnis positiv müssen sich die Betroffenen unverzüglich an eine niedergelassene Arztpraxis wenden, um das Ergebnis mit einem PCR-Test abzusichern. Da die Krankheit meldepflichtig ist, muss das Ergebnis zudem per Meldeformular an das Gesundheitsamt des Landkreises gesandt werden (gesundheitsamt@dahme-spreewald.de).

 

Welche Testmöglichkeiten gibt es noch

 

In Arztpraxen, einigen Krankenhäusern und privaten Testzentren können sich Testwillige über die angebotenen Bürgertests hinaus auf eigene Kosten testen lassen. Viele der Zentren bieten auch PCR- und Antigen-Testes zum Nachweis einer Corona-Virus-Infektion, der Bestätigung einer Infektionsfreiheit oder durchgemachten Erkrankung durch den Nachweis von Antikörpern an. Die Kosten variieren je nach Test zwischen 50 und 100 Euro.

Aktuell müssen Nicht-Geimpfte oder Genesene bei Einreise in vielen Urlaubsländern bei Einreise einen negativen Corona- oder PCR-Test vorlegen. Für Reisende sind an den meisten deutschen Flughäfen Teststellen eingerichtet worden. Auch am BER in Schönefeld gibt es ein Testzentrum. Dort bietet Centogene PCR- und Antigen-Tests an. 

Centogene Testzentrum Flughafen BER

   Terminal 1, Ankunftsebene 0
   Montag bis Sonntag, 7 bis 20 Uhr
   Tests nur bei symptomfreien Personen und vorheriger Online-Registrierung
 

Wie nützlich sind kostenpflichtige Selbsttests?

 

Ende Februar hat das Bundesministerium für Gesundheit, mit der Änderung der Medizinprodukte-Abgabeverordnung den Weg dafür frei gemacht, dass Schnell-Tests auch an Laien abgegeben und von Privatpersonen durchgeführt werden dürfen. Bei allen zugelassenen Tests werden Proben durch einen Abstrich im oberen Nasenbereich entnommen. Auch so genannte Spucktests sind auf dem Markt.

Eine Liste der zugelassenen Produkte hat das BfArM auf seiner Homepage veröffentlicht. Diese wird regelmäßig aktualisiert: Link zur Liste zugelassener Antigen-Selbsttests

In der Regel ist ein Test vor allem dann sinnvoll, wenn etwa Symptome wie Husten oder Halsschmerzen vorliegen, aber ein Arztbesuch nicht unmittelbar möglich ist. Auch wer bedenkenlos Kontakt zu einer Person herstellen möchte, die einer Risikogruppe angehört, kann sich vorab testen. Bei der Inanspruchnahme einiger Dienstleistungen ist es Pflicht. Allerdings reicht hierzu die Vorlage eines selbst durchgeführten Tests meist nicht aus. Das negative Testergebnis muss von offizieller Stelle bestätigt werden. 

Zudem ist zu beachten, dass die Kosten für freiwillige Tests nicht von der Krankenkasse übernommen werden. Auch stellt jeder Test nur eine Momentaufnahme dar. Eine 100-prozentige Sicherheit gibt es nicht. 

Bei der Ein- und Ausreise gelten freiwillige Selbsttests ebenfalls nicht als Nachweis. Hier muss ein ärztliches Zeugnis oder eine dokumentierte negative Testbescheinigung vorgelegt werden.

Bei Verdacht auf eine Corona-Virus-Infektion wenden Sie sich bitte weiterhin an Ihre Hausarztpraxis bzw. das Gesundheitsamt!