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Wegen steigender Infektionen: Nächtliche Ausgangssperre im Landkreis besteht fort

Im Landkreis Dahme-Spreewald gilt weiterhin unverändert eine nächtliche Ausgangssperre für Ungeimpfte. Darauf weist der Landkreis in einer Pressemitteilung hin. Maßgeblich sind die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner als auch die Behandlungskapazitäten in der Intensivmedizin. Beide Werte liegen aktuell über den Schwellenwerten (750 bzw. 10 %).

Die 7-Tage-Inzidenz in Dahme-Spreewald ist heute auf 1.315,5 gestiegen. Innerhalb nur einer Woche hat sie sich damit mehr als verdoppelt. 26 Patient*innen mit einer Coronainfektion befinden sich im Krankenhaus, vier müssen intensivmedizinisch betreut und invasiv beatmet werden.

Der Anteil der Patient*innen auf den Intensivstationen in Bezug auf alle landesweit verfügbaren Behandlungskapazitäten in der Intensivmedizin liegt aktuell bei 12,2 Prozent und damit noch immer über dem Warnwert von 10 %.

Für eine Aufhebung der nächtlichen Ausgangsbeschränkung müssen sowohl der Warnwert bezüglich der Intensivkapazitäten als auch der Schwellenwert für die 7-Tage-Inzidenz von 750 an mindestens drei aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten sein. Dies war seit Mitte Dezember nicht mehr der Fall.

Die nächtliche Ausgangssperre gilt von 22 Uhr abends bis 6 Uhr am Folgetag für alle diejenigen, die über keinen oder einen nicht ausreichenden Impfschutz verfügen. Ausgenommen sind alle Personen, die mindestens zweimal geimpft oder genesen sind. In letzterem Fall darf der positive PCR-Test nicht länger als 90 Tage zurückliegen.

Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist darüber hinaus in Ausnahmefällen zulässig. Näheres dazu ist der entsprehenden Veröffentlichung des Landkreises zu entnehmen:

https://www.dahme-spreewald.info/de/seite/81399.html

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