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Wegen mangelnder Nachfrage: Impfzentrum in Schönefeld schließt

In der Impfstelle am Flughafen in Schönefeld werden am 26. Februar die letzten Corona-Schutzimpfungen angeboten. Grund ist die deutlich sinkende Impfnachfrage bei zu hohen laufenden Kosten. Nach der Coronavirus-Impfverordnung des Bundes müssen Impfzentren wirtschaftlich betrieben werden, insbesondere hinsichtlich der Ausstattung mit Personal- und Sachmitteln, der genutzten Räumlichkeiten sowie der Dauer des Betriebs. In der überregionalen Impfstelle in Schönefeld war die Nachfrage trotz umfassender Bewerbung, etwa durch einen Werbeclip, zuletzt drastisch eingebrochen. Die endgültige Schließung wurde zwischen dem Impfstab des Landes Brandenburg und dem Landkreis Dahme-Spreewald abgestimmt.

Die Impfstelle im Flughafenterminal T5/M war am 1. Dezember 2021 mit insgesamt vier Impfstraßen wiedereröffnet worden. Hier wären bis zu 1.000 Impfungen pro Tag möglich. Im Dezember 2021 wurden dort insgesamt 5.914 Impfungen verabreicht. Die meisten Impfungen gab es in der 49. Kalenderwoche mit 1.346. Im Januar 2022 gab es hier insgesamt 3.987 Impfungen. In der 5. Kalenderwoche waren es nur 388 und in der 6. Kalenderwoche nur noch 283.

Impfungen im Schönefelder Impfzentrum sind demnach nur noch in der kommenden Woche von Dienstag bis Samstag in der  Zeit von 10 bis 18 Uhr möglich. 

Neben der überregionalen Impfstelle in Schönefeld wird auch die Impfstelle in der Metropolishalle in Potsdam schließen, die zuletzt ebenfalls eine immer weiter sinkende Nachfrage zu verzeichnen hatte. 

Aktuell gibt es noch in Cottbus (Messehalle), Frankfurt (Oder) (Messegelände) sowie in der Schinkelhalle in Potsdam überregionale Impfstellen. Außerdem werden landesweit über 100 kommunale und mobile Impfangebote vorgehalten.

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