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Umweltamt sucht Zeugen im Fall illegaler Abfallentsorgung

In einem besonders heiklen Fall illegaler Abfallentsorgung bei Lübben bittet das Umweltamt des Landkreises Dahme-Spreewald die Bürger des Kreises um Mithilfe und sachdienliche Hinweise. 

Auf einem Verbindungsweg zwischen den Lübbener Ortsteilen Lubolz und Hartmannsdorf hatten bislang unbekannte Täter tonnenweise Asphaltfräsgut geschüttet. Nach derzeitigem Kenntnisstand soll sich der Vorfall im Zeitraum vom 25. Mai bis zum 7. Juni 2020 ereignet haben. 

Wie der Landkreis mitteilt, sei der Bauabfall auf einer Länge von etwa einem Kilometer auf dem ursprünglichen Sandweg verteilt worden. "Ein solch unsachgemäßes Aufbringen verstößt gegen naturschutz- und abfallrechtliche Regelungen", erklärte Robert Kowas, Sachgebietsleiter der unteren Abfallwirtschafts- und Bodenschutzbehörde. Aufgrund der erheblichen Menge nimmt das Umweltamt an, dass eine Vielzahl an Lastwagen den Bauabfall zum Weg transportiert haben muss. Außerdem muss beim Verteilen des Fräsgutes entsprechende Technik im Einsatz gewesen sein. 

Die Kreisverwaltung bittet nun Bürgerinnen und Bürger, die Anhaltspunkte zum Verursacher oder andere sachdienliche Hinweise geben können, sich beim Umweltamt des Landkreises Dahme-Spreewald zu melden. Die Hinweise werden vertraulich behandelt. Die Behörde ist telefonisch unter (03546) 20-2318, per E-Mail unter umweltamt@dahme-spreewald.de als auch persönlich in der Weinbergstraße 1 in Lübben zu erreichen.

 

 

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