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Ukraine-Hilfe: Landkreis kooperiert mit polnischer Partnerstadt

Auf Initiative von Dahme-Spreewalds Landrat Stephan Loge hat das Klinikum Dahme-Spreewald dringend benötigte medizinische Hilfsmittelf für die Ukraine zusammengestellt. Ein Transporter des Landkreises fuhr die Medikamente sowie Kleidung und Decken in den polnischen Partnerkreis Wolsztyn. Das dortige Krankenhaus ergänzte die gesammelten Hilfsgüter und schickte diese an Krankenhäuser der ukrainischen Partnerregionen Lityn und in Wolstzyn.

„Der Krieg ist eine Tragödie für die Menschen in der Ukraine. Millionen ukrainischer Frauen, Männer und Kinder fürchten um ihre Unversehrtheit und um ihre ukrainische Heimat. Alle Städte und Gemeinden im Landkreis Dahme-Spreewald unterstützen tatkräftig und solidarisch vor Ort und in den Partnergemeinden“ erläuterte Stephan Loge die Initiative. „Hier und jetzt erweisen sich diese Partnerschaften als stabile Fundamente, um zu helfen. Und wir können helfen dank der Spendenbereitschaft des Klinikums und der Sana Kliniken.“

Schon Anfang März hatte das Klinikum einen Hilferuf von engagierten Bürger*innen im Landkreis erreicht. Die Klinikleitung unterstützte diese Hilfsaktion für Geflüchtete an der polnisch-ukrainischen Grenze und rief die Mitarbeiter*innen auf, entsprechende Sachspenden zusammen zu tragen, die dann in die Grenzregion gebracht wurden. So kam in weniger als zwei Tagen eine beachtliche Menge an Schmerzmitteln, Salben, Erkältungs- und  Desinfektionsmitteln, aber auch alltägliche Gebrauchsgegenstände zusammen. 

Der Landkreis Dahme-Spreewald pflegt und lebt seit Juni 2000 zum polnischen Partnerkreis Wolsztyn eine Kreispartnerschaft. Vor allem auf Ebene der Schulen, in der Jugendarbeit, im Bereich der Freiwilligen Feuerwehren und im Veterinärbereich finden viele Erfahrungsaustausche, Begegnungen und Veranstaltungen statt. Zudem sind der Landkreis als auch die Sana Kliniken AG Gesellschafter des Klinikums Dahme-Spreewald mit den beiden Standorten in Lübben und Königs Wusterhausen.

Ankunft in Wolstzyn

Ankunft in Wolstzyn. Foto: LDS

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