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Trotz sinkender Inzidenz im Kreis: Zugespitzte Lage in Krankenhäusern

Die Lage in den Krankenhäusern des Landkreises Dahme-Spreewald ist weiter angespannt. Die Ampel steht auf Rot. Zwar würden die Inzidenz-Zahlen langsam sinken. Dies könne aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Intensivstationen mit den Covid- sowie sonstigen Patient*innen fast vollständig belegt sind, erklärte Landrat Stephan Loge. Die Betreuung der Covid-Patient*innen binde derzeit viel Personal, so dass planbare Eingriffe eingeschränkt werden müssen.

Das Versorgungsgebiet 4 unter Führung des Carl-Thiem-Klinikums in Cottbus wird in der nächsten Woche Patient*innen nach Kleeblattprinzip verlegen, insbesondere auch aufgrund der sehr hohen Covid-Belegung in den Landkreisen Elbe-Elster, Oberspreewald Lausitz und Cottbus.

Insgesamt hat sich die Zahl der laborbestätigten Fälle der COVID-19-Infektionen innerhalb der letzten 24 Stunden um 202 erhöht. Die heutige 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt im Kreis bei 811,8. Seit Ausbruch der Pandemie wurden bisher rund 14.000 Corona-Infektionen bestätigt, 280 Menschen starben im Zusammenhang mit einer Infektion. Derzeit müssen im Landkreis 57 mit dem Corona-Virus infizierte Personen stationär behandelt werden, 15 davon intensivmedizinisch.

Das Gesundheitsamt hat 21 Covid-19-Cluster mit gehäuften Fällen festgestellt. Danach sind folgende Einrichtungen betroffen:  

13 Schulen
  3 Betreute Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderung
  1 Kindergarten
  1 Seniorenheim
  1 Krankenhaus
  1 ambulanter Pflegedienst
  1 Wohnheim (Kinder-, Jugend-, Studierendenheim)
 

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