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Tag gegen Gewalt an Frauen: Schönefeld setzt Zeichen vor dem Rathaus

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen und Kindern wollen am heutigen Donnerstag, 25. November 2021, der Landkreis Dahme-Spreewald und zugehörige Kommunen ein öffentliches Zeichen setzen. Als klares Signal zur Umsetzung der Istanbul-Konvention im Kreis werden vielerorts Fahnen gehisst und Banner ausgerollt.

Auch die Gemeinde Schönefeld beteiligt sich an der Aktion. Bereits am frühen Morgen zeigte Bürgermeister Christian Hentschel Flagge und zog im Beisein von Vertreterinnen und Vertretern der Schönefelder Gemeindevertretung und Verwaltungsmitarbeiter*innen eine entsprechende Fahne an einem Mast vor dem Rathaus hoch. Zudem wurde ein Banner ausgerollt.

Um 10 Uhr erfolgt vor dem Gebäude der Kreisverwaltung in Königs Wusterhausen auf Kreisebene der offizielle Akt. Dort wird Dahme-Spreewalds Landrat Stephan Loge eine Fahne mit der Aufschrift „frei leben – gegen Gewalt“ hissen. Neben ihm nehmen die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises, Elke Voigt, als auch die Bürgermeisterin von Königs Wusterhausen, Michaela Wiezorek, an der Veranstaltung teil. Auch in Luckau und Lübben sowie weiteren Gemeinden des Kreises gibt es zur Stunde ähnliche Aktionen.

Im Anschluss an die Fahnenhissung wird in Königs Wusterhausen zudem ein Runder Tisch gegen Gewalt im Landkreis Dahme-Spreewald tagen. Auf Einladung der Gleichstellungsbeauftragten wird es neben einem Erfahrungsaustausch der Teilnehmer*innen einen Vortrag der Kontakt- und Koordinierungsstelle für Mädchenarbeit im Land Brandenburg zum Thema Mädchen-Präventionsarbeit im Bereich der häuslichen Gewalt geben.

Der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen und Kindern ist ein jährlich am 25. November stattfindender Gedenktag. Erstmals wurde er 1981 von verschiedenen Menschenrechtsorganisationen, darunter Terre des femmes, organisiert. Die Veranstaltungen haben die Stärkung der Frauenrechte zum Ziel.

Im Jahr 2011 hatte der Europarat die Konvention zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt als völkerrechtlichen Vertrag in Istanbul ausgefertigt. Drei Jahre später trat er in Kraft. Grundsatz der Konvention ist es, Frauen vor allen Formen von Gewalt zu schützen und Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu verhüten, zu verfolgen und zu beseitigen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der häuslichen Gewalt. 46 Mitgliedsstaaten des Europarates haben die Konvention inzwischen unterzeichnet, 34 ratifiziert.

 

Vor dem Schönefelder Rathaus hat Bürgermeister Christian Hentschel heute Morgen anlässlich des Tages gegen Gewalt an Frauen und Kindern eine Flagge gehisst. Begleitend wurde ein Banner ausgerollt. Foto: sos

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