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Quaddeln in der Spree: Wasserbehörde gibt Entwarnung

Derzeit ist an den Wehranlagen der Dahme, z.B. in Königs Wusterhausen, wieder vermehrt Schaumbildung zu beobachten. Grund dafür sind Kieselalgen, die nach ihrer Wachstumsphase absterben. Wie die Untere Wasserbehörde des Landkreises Dahme-Spreewald mitteilt, wird die Schaumbildung nicht durch Einleiten von Waschmitteln oder Tensiden verursacht.

Während des Absterbens der Kieselalgen lösen sich natürlicherweise eiweißhaltige Stoffe. Durch den Absturz an den Überfällen der Wehranlagen können Algen und Eiweisstoffe zerschlagen. Dabei entsteht Schaum - ähnlich wie Eischnee beim Schlagen von Eiklar. Der Schaum treibt dann den Fluss entlang. Der Schaum ist klebrig und riecht unangenehm, ist jedoch ungiftig.

Die Kieselalgenblüten entstehen im Frühjahr und im Herbst, wenn genügend Silikat im Wasser verfügbar ist und hohe Sonneneinstrahlung besteht. Das Wetter der letzten Tage in Verbindung mit immer noch recht geringen Fließgeschwindigkeiten habe wahrscheinlich das Wachstum der Algen und das Freisetzen der Eiweißstoffe verstärkt.

 

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