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Kinder nicht aus dem Blick verlieren: Missbrauchsbeauftragter stellt Hilfsportal online

Auf Initiative des Missbrauchsbeauftragten der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, ist am heutigen Donnerstag die Webseite www.kein-kind-alleine-lassen.de online gegangen. Zum einen finden hier Kinder und Jugendliche in Notsituationen direkten Kontakt zu Beratungstellen und zum anderen erhalten Erwachsene umfassende Informationen zur weiteren Vorgehensweise bei sexueller oder anderer familiärer Gewalt in Zeiten der konfliktfördernden Corona-Pandemie.

Der Homepage-Bereich für Kinder und Jugendliche ist besonders auf möglichst wenige Klicks bis zum passenden Hilfsangebot angelegt. Entweder im Direktkontakt per Live-Chat oder via Mail und am Telefon stehen Beraterinnen und Berater für sämtliche Anliegen junger Hilfesuchender zur Verfügung. Für den Notfall, dass während des Seitenbesuchs ein Täter oder eine Täterin in das Zimmer kommt, wurde ein Exit-Knopf eingebaut, der die Homepage sofort wieder schließt.

Wie der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) in einem flankierenden Informationsschreiben außerdem betont, sei es enorm wichtig, Kinder und Jugendliche direkt anzusprechen und ihnen zu vermitteln, dass es Hilfe gibt. Dazu gehöre, darauf hinzuweisen, dass es auch in der Corona-Krise erlaubt ist, aus dem Haus zu laufen und jemanden um Hilfe zu bitten oder die Polizei aufzusuchen, wenn die Zustände im häuslichen Umfeld nicht mehr auszuhalten sind.

Nachfolgend finden Sie Informationsmaterialien der Kinderschutz-Aktion, um deren Weiterverbreitung in den sozialen Medien oder Anbringung im Wohnhaus und in der Nachbarschaft ausdrücklich durch die Initiatoren gebeten wird:

 

Die ausführliche Pressemitteilung lesen Sie hier.

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