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Kurswechsel an der Hans-Grade-Allee: Open-Air-Konzerte statt Autokino

Mit dem aus der Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ bekannt gewordenen Künstler Pietro Lombardi wollten die Betreiber des Autokinos Schönefeld eigentlich den Kino- und Konzertsommer am 31. Juli zu einem tollen Abschluss bringen. Doch daraus wurde nichts. Wegen Erkrankung des Musikers haben die Veranstalter die Show auf dem Gelände der Hans-Grade-Allee kurzfristig absagen müssen. Nun wird es vorerst in Schönefeld keine Autokonzerte oder –kinoprogramme mehr geben. Zwar hatten die Betreiber vor dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg in einem Eilverfahren zuvor eine Ausnahmeregelung von der Umgangsverordnung durchgesetzt, nach der nunmehr Autokino- und –konzertveranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern möglich sind. Zuletzt allerdings waren viele Standplätze frei geblieben, so dass die Betreiber des Autokinos trotz aller Zugeständnisse in dem Geschäftsmodell keine Zukunft sahen.

Die große Kino-Leinwand ist inzwischen abgebaut, könnte aber in Kürze einer kleineren weichen. Die Betreiber des Autokinos haben ihr Konzept überarbeitet und wollen nun mit Open-Air-Veranstaltungen durchstarten. Dann ohne Autos, aber mit regulärem Publikumsverkehr und ausgefeiltem Hygieneplan. Nach der aktuellen Umgangsverordnung wären solche Veranstaltungen mit Teilnehmern bis zu 1000 Menschen grundsätzlich möglich. Ein entsprechender Antrag wird derzeit vom Landkreis Dahme-Spreewald geprüft. Das erste Konzert ist seitens der Veranstalter bereits Ende des Monats geplant.

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