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Jugendsozialarbeit: Angebot in der Gemeinde auf neue Füße gestellt

Seit Anfang des Monats verfügt Schönefeld wieder über ein Angebot der mobilen Jugendarbeit. Nach dem die Gemeinde im Frühsommer ein Interessenbekundungsverfahren in die Wege geleitet und um konzeptionelle Vorschläge gebeten hatte, konnte im August der Zuschlag erteilt werden.

Zum 1. September 2021 nahmen nunmehr zwei Mitarbeiter*innen des Deutschen Roten Kreuzes ihre Arbeit auf. Geplant ist, dass die Gruppe der Jugendarbeiter*innen in naher Zukunft noch auf vier anwächst.

Zu den Schwerpunkten ihrer Arbeit gehört die aufsuchende Jugendarbeit in allen Ortsteilen der Gemeinde. Die Jugendarbeiter*innen sollen Zugang zu den Jugendlichen finden als auch wichtige Akteure mit einander vernetzen, wie zum Beispiel Sportvereine, Schulen oder auch die Feuerwehr. Mittelfristig ist zudem eine Sozialraumanalyse geplant. Hierbei geht es darum, zunächst die Ist-Situation zu ermitteln und im Anschluss anhand von Interviews, Workshops und Expertengesprächen die Bedarfe herauszuarbeiten und dem Bestand gegenüberzustellen.

Die mobilen Jugendarbeiter*innen werden in der Gemeinde auch zwei feste Standorte und Anlaufstellen haben. Dies wird zum einen der Jugendclub in Rotberg, in der Mühlenstraße 13, und zum anderen der „Klub der Junggebliebenen“ im Ortsteil Waßmannsdorf, Grüner Weg 2a, sein.

Die Laufzeit des Vertrages ist zunächst bis Ende Dezember 2022 befristet. Es besteht jedoch die Option der Verlängerung.

Schönefeld hatte sich aktiv auf die Suche nach einem neuen mobilen Jugendangebot begeben, nachdem die Stadt Mittelwalde den gemeinsamen Vertrag zum Ende des vergangenen Jahres gekündigt hatte. Bis dahin hatten sich beide Kommunen die Stelle eines Jugendarbeiters geteilt. Ein zufriedenstellendes Angebot ließ sich daraus aber für beide Seiten nicht entwickeln.

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