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Jugend erinnert: Bundesstiftung startet Förderprogramm

Zum 30. Jahrestag der deutschen Einheit am 3. Oktober startet die Bundesstiftung Aufarbeitung die Ausschreibung eines neuen Bundesförderprogramms. Im Rahmen des Programms "Jugend erinnert", Förderlinie "Aufarbeitung des SED-Unrechts", können gemeinnützige Einrichtungen, Vereine und Institutionen der historisch-politischen Bildung Projekte einreichen, die sich mit der SED-Diktatur befassen. Gefördert werden Vorhaben, die in der Art der Kooperation, der Nutzung neuer Methoden oder durch die überregionale Anwendbarkeit ihrer konzeptionellen Ansätze eine gesamtstaatliche Wirkung entfalten. Erhältlich sind Zuschüsse von bis zu 200.000 Euro. 

Ziel des Programms ist es, junge Menschen durch außerschulische Bildung dazu anzuregen, sich mit dem SED-Unrecht und seinen Folgen auseinanderzusetzen, heißt es seitens der Stiftung. Neben der Vermittlung historischen Wissens gehe es insbesondere darum, das Demokratieverständnis der Zielgruppe (12-27 Jahre) zu stärken. Das Förderprogramm soll zudem Aufarbeitungseinrichtungen wie Gedenkstätten, Museen oder Wissenschaftsorganisationen dazu motivieren, sich mit Trägern der Bildungs-, Jugend- und Kulturarbeit als auch Jugendorganisationen zu vernetzen. Aus den Kooperationen sollen zeitgemäße, innovative Bildungsformate für und mit jungen Menschen geschaffen und weiterentwickelt werden.

Anträge auf Förderung durch das Bundesprogramm "Jugend erinnert", Förderlinie SED-Unrecht, können bis zum 15. Februar 2021 bei der Bundesstiftung Aufarbeitung gestellt werden.

Alle Informationen zum Programm erhalten Interessierte auf der Homepage der Bundesstiftung Aufarbeitung unter

https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/foerderung/foerderprogramme/jugend-erinnert

 

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