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Flugblatt Notunterkunft

 

Gemeinde Schönefeld

Januar 2016

Errichtung einer Notunterkunft für Geflüchtete
in der ehemaligen ALDI-Verkaufsstelle
Karl-Marx-Straße 117, 12529 Schönefeld

 

Sehr geehrte Anlieger,
liebe Bürgerinnen und Bürger,

 

wir geben Ihnen heute eine erste Information über die Notunterkunft in der Karl-Marx-Straße.
Aus diesem Grund hat die Gemeinde Schönefeld in eigener Verantwortung Kontakt mit dem Betreiber der Notunterkunft aufgenommen und bisher die Unterbringung nach ihren Möglichkeiten unterstützt.
Bitte verfolgen Sie im Weiteren die Informationen, die wir zu diesem Thema im Schönefelder Gemeindeanzeiger und auf unserer Internetseite geben werden.
 
 
Bürgermeister
Dr. Udo Haase

 

Warum wird die ehemalige ALDI-Verkaufsstelle für die Unterbringung von Geflüchteten genutzt?

  • Die Notunterkunft wurde vor wenigen Tagen vom Landkreis Dahme-Spreewald eingerichtet.

  • Das Landratsamt des Landkreises Dahme-Spreewald ist verpflichtet, die Obdachlosigkeit auch von Asylsuchenden und Flüchtlingen zu verhindern. Der Landkreis entscheidet über den Standort und die Art der Unterkunft. Die Gemeinde Schönefeld selbst ist für die Betreuung der Kinder und Jugendlichen in Schulen und Kindergärten verantwortlich und bei der Suche nach Wohnraum zur Hilfestellung verpflichtet.

  • Wie in diesem Fall muss der Landkreis auch auf Gebäude von privaten Anbietern zurückgreifen.

Wie viele Menschen werden in dem Gebäudekomplex wohnen?

  • Insgesamt bietet die Notunterkunft Platz für bis zu 150 Personen. Im Laufe der nächsten Zeit soll diese Notunterkunft zu einer Gemeinschaftsunterkunft umgebaut werden.../2

Wer ist der Betreiber der Unterkunft?

  • Für die Notunterkunft ist die Firma HUMAN-CARE GmbH verantwortlich. Ansprechpartner ist Herr Molitor (schoenefeld@human-care.eu).

Wie sieht die Unterkunft von innen aus?

  • Das Erdgeschoss dient als Aufenthalts- und Speiseraum. Auch Beschäftigungs- und Freizeitangebote, wie z. B. Deutschkurse, Kochkurse, Hauswirtschaftskurse, handwerkliche Tätigkeiten, werden dort realisiert. Zudem ist ein Café geplant, das von allen Großziethenern und Schönefeldern zweimal in der Woche besucht werden kann. (Die genauen Besuchszeiten werden noch bekannt gegeben.)

  • In dieser Unterkunft gibt es einen 24-h-Wachschutz-Dienst, Sozialarbeiter*innen und Sozialbetreuer*innen sowie eine Unterkunftsleitung. Die Bewohnerinnen und Bewohner versorgen sich selbständig.
  • Ansprechpartner bei Fragen sind der Heimleiter, Herr Molitor, und sein Mitarbeiter, Herr Abu Fadda.

Wie gestaltet sich der Alltag in der Notunterkunft?

  • Zusätzlich engagieren sich Ehrenamtliche in den Unterkünften und geben Deutschunterricht, kümmern sich um Kleiderspenden und Freizeitangebote, begleiten zu Behörden und helfen im alltäglichen Leben.

  • Mit den Schulen und gemeindlichen Einrichtungen wird beraten, wie eine Beschulung und Betreuung der in der Notunterkunft lebenden Kinder organisiert werden kann.

Wo kann ich mich melden, wenn ich mich ehrenamtlich engagieren oder etwas spenden möchte?

  • In diesem Fall können Sie sich jederzeit an Herrn Molitor oder Herrn Abu Fadda in der Einrichtung wenden. Bitte melden Sie sich beim Wachdienst, der alles andere veranlasst oder nehmen Sie Kontakt über die E-Mail-Adresse schoenefeld@human-care.eu auf.

  • Des Weiteren kann man über das Flüchtlingshilfsportal www.helpto.de seine Hilfe und Unterstützung anbieten.

  • Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, benötigte Hilfe oder Sachspenden im Waßmannsdorfer Asylbewerberheim anzubieten, Tel. 03379 / 44 41 03.

Wo kann ich mich weitergehend informieren?

  • Ansprechpartner für die Unterbringung im Landkreis ist Heiko Jahn.
  • Tel. 03546 / 20 10 03, E-Mail: heiko.jahn@dahme-spreewald.de

  • Zudem besteht die Möglichkeit, sich an die Integrationsmanagerin des Landkreises Dahme-Spreewald, Frau Antje Pretky, in 15711 Königs Wusterhausen, Brückenstraße 41, Tel. 03375 / 26 26 85 zu wenden.

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