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Erster Corona-Todesfall in Dahme-Spreewald

Der Landkreis Dahme-Spreewald hat den ersten Todesfall im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 zu beklagen. Wie das Gesundheitsamt des Landkreises bestätigte, ist am Mittwoch, 1. April 2020, ein 81 Jahre alter Mann verstorben, bei dem das Virus nachgewiesen worden war. Er wurde zuletzt im Achenbach-Krankenhaus in Königs Wusterhausen intensivmedizinisch behandelt und litt bereits unter schweren Vorerkrankungen.

Dahme-Spreewalds Landrat Stephan Loge drückte sein Bedauern und Mitgefühl aus:  "Wir sind tief betroffen, dass die Pandemie nun auch in unserem Landkreis ein erstes Todesopfer gefordert hat. Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt den Angehörigen des Verstorbenen." Landratsamt und Krisenstab seien weiter in höchster Alarmbereitschaft und versuchten alles, um die medizinischen Einrichtungen im Kreis bestmöglich zu unterstützen. 

Zurzeit gibt es im Landkreis ingsesamt 99 positive Fälle der Corona-Infektion, die meisten mit 31 in Königs Wusterhausen sowie  Zeuthen und Lübben (je 14).

Am morgigen Freitag wird sich die Kreisverwaltungsspitze im Rahmen einer Sonderberatung mit den Bürgermeistern und Amtsdirektoren der Dahme-Spreewald-Kommunen zu Möglichkeiten des Vollzugs von Bußgeldbescheiden verständigen. Wie berichtet hatte die Landesregierung zu Beginn der Woche die in der Eindämmungsverordnung erlassenen Kontaktbeschränkungen bis zum 19. April 2020 verlängert und einen Bußgeldkatalog erlassen, anhand dessen Vergehen mit Geldstrafen geahndet werden können. "Grundsätzlich beweist die jüngste Lageentwicklung rund um das lebensbedrohliche Corona-Virus an sich die Notwendigkeit der verlängerten Kontaktbeschränkungen. Wir erwarten daher, dass sich die Einwohnerinnen und Einwohner strikt an die Festlegungen der Eindämmungsverordnung halten. Bei Verstößen wird von der Bußgeldverhängung auch reger Gebrauch gemacht", sagte Dahme-Spreewalds Gesundheitsdezernent Carsten Saß.

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