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Entscheidung für Kita-Neubau: Ausschuss befürwortet Pläne

Der Bau einer neuen Kita im Schönefelder Norden rückt näher. Im gestrigen Ausschuss für Bildung, Soziales, Kultur und Sport hat dieser eine entsprechende Planung befürwortet, die schlussendlich am 19. Oktober 2022 von der Gemeindevertretung verabschiedet und damit auf den Weg gebracht werden soll. Der Neubau soll in kürzest möglicher Bauzeit auf einem gemeindeeigenen Grundstück hinter der Schulsporthalle des Schönefelder Gymnasiums zwischen Pestalozzistraße und Bahngleisen entstehen und wird nach bisherigen Schätzungen rund 9 Millionen Euro kosten. Am Montag hatte sich bereits der Finanzausschuss mit dem Thema befasst und die Investition ebenfalls gebilligt. Geprüft werden müsse, ob die bereits vor Ort vorhandene Lärmschutzwand gegebenenfalls noch verlängert werden muss. Auch diese Kosten sollen im neuen Haushalt für das Jahr 2023, der derzeit in der Gemeindeverwaltung erarbeitet wird, eingepreist werden, hieß es.

Die neue Kita soll nach einem standardisierten Raumprogramm errichtet werden, das gestern Abend ebenfalls vom Ausschuss für Bildung, Soziales, Kultur und Sport zur Beschlussfassung durch die Gemeindevertretung empfohlen worden ist. Demnach sollen für sämtliche in der Gemeinde neu entstehende Kitas künftig einheitliche Raumvorgaben gelten. Das Konzept schließt neben 13 Krippen-, Kita- und Bewegungsräumen, eine Mensa, Küchen, Abstell-, Technik- und Reinigungsräumen Aufenthalts- und Büroräume für das Personal ein. Auf Empfehlung des Ausschusses werden zudem für die Mitarbeiter*innen der Kitas Umkleiden ins Programm aufgenommen. Die vorgesehene Zahl der Räume für die Sonderpädagogik werden von bisher einem geplanten auf zwei erhöht. Die Außenspielfläche soll mindestens 1.680 Quadratmeter betragen. Zudem sind ein Geräteschuppen und Sonnenschutz, sowie Kinderwagen-, Fahrrad- und Mülltonnenstellplätze vorzusehen. Das Raumprogramm ist für Kitas mit einer Kapazität bis zu 168 Kitaplätzen konzipiert und soll somit Beschäftigten gute Arbeitsbedingungen und den Kindern entsprechende Entwicklungsmöglichkeiten bieten.  Die konkrete Raumgestaltung wird sich dabei an der jeweiligen pädagogischen Konzeption der Einrichtung ausrichten.

Der Baukörper und Eingang des neuen Kitagebäudes ist zur Pestalozzistraße hin geplant, die derzeit ertüchtigt wird. Ziel ist es, die neue Einrichtung spätestens zum 1. August 2023 in Betrieb zu nehmen.

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