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Corona-Pandemie: Vorerst keine neuen Einschränkungen

Trotz der aktuell sehr hohen 7-Tage-Inzidenz im Dahme-Spreewald-Kreis von weit über 200 Infektionen innerhalb einer Woche soll es vorerst keine weiteren Einschränkungen im Kreisgebiet geben. Darauf hat sich der Corona-Krisenstab des Landkreises gestern in einer Konferenz verständigt. Die Entscheidung gelte jedoch vorbehaltlich der weiteren Lageentwicklung des Infektionsgeschehens, hieß es. 

Damit bleibt es zunächst bei den jüngst verschärften Hygieneregelungen und Kontaktbeschränkungen der dritten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung. Zudem gilt im Landkreis eine erweiterte Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Dies betrifft öffentliche Wege und Plätze, Tiefgaragen und Parkplätze, als auch das nähere Umfeld von Bildungseinrichtungen.

https://www.dahme-spreewald.info/sixcms/media.php/116/Amtsblatt%2041_2020.pdf

Eindämmungsverordnung und Allgemeinverfügung gelten zunächst befristet bis zum 10. Januar 2021.

Im Landkreis Dahme-Spreewald hatte sich gestern die Zahl der laborbestätigten Fälle der Atemwegserkrankung COVID-19 innerhalb von 24 Stunden um 61 erhöht. Den höchsten Zuwachs hatte die Spreewaldstadt Lübben mit 23 zu verzeichnen, gefolgt von Königs Wusterhausen (7), Wildau und Luckau (je 6). Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner lag am gestrigen Tag im Kreis bei 278,1. Aktuell sind insgesamt 456 Personen tatsächlich infiziert, 81 Betroffene müssen stationär behandelt werden. Derzeit sind 46 von 56 Intensivbetten in den Krankenhäusern im Dahme-Spreewald-Kreis belegt. 

 

 

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