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Corona in Kitas: Verwaltung bittet Eltern um Mithilfe

Eine Inzidenz im Landkreis von über 600 und stetig wachsende Infektionszahlen sorgen aktuell für große Verunsicherung, auch in der Gemeinde Schönefeld. Insbesondere Eltern befürchten, dass es kurzfristig wieder zu starken Einschränkungen im Betrieb der Kindertageseinrichtungen kommen kann, da gerade auch immer mehr Kinder und Jugendlichen von den Infektionen betroffen sind.

Im Moment besteht in der Gemeinde Schönefeld zu dieser Besorgnis noch kein Anlass. Zwar gab es aktuell auch Corona-Fälle in Schönefelder Einrichtungen, zu Schließungen kam es aber nicht. So wurden einige bestätigte Fälle aus der Kita Bienenschwarm und der Kita Kunterbunt gemeldet. Das Gesundheitsamt ist informiert und wird - sofern erforderlich - weitere Schritte einleiten. In der Paul-Maar-Grundschule in Großziethen sind zwei Klassen vom Gesundheitsamt in Quarantäne geschickt worden. Dort hatten sich insgesamt sechs Kinder infiziert. 

Grundsätzlich arbeiten die Kindertagesstätten weiter im Regelbetrieb, erläutert der Leiter des Dezernats Bildung und Soziales, Steffen Käthner, in einem Informationsschreiben an die Eltern. Quarantänemaßnahmen würden ausschließlich vom Gesundheitsamt festgelegt und auch nur bei Kindern und/oder Mitarbeiter*innen angeordnet, bei denen eine Infektion mittels PCR-Test nachgewiesen ist. Enge Kontaktpersonen müssen zu Hause bleiben, wenn sie weder geimpft noch genesen sind, andernfalls wird keine Quarantäne verhängt. 

Die mittels PCR-Test nachgewiesenen Infektionen werden neben den Meldungen durch die Eltern oder Teststellen dem Gesundheitsamt zugeleitet, das dann entscheidet. Ab einer Fallzahl von drei nachgewiesenen Infektionen in einer Gruppe  oder sechs Infektionen in einer Einrichtung (egal ob Kind oder Personal) prüft die Behörde weitere Maßnahmen, wie etwa eine weitergehende Quarantäne, die Absonderung einzelner Gruppen bis hin zur Schließung. 

Angesichts der derzeitigen Dynamik kann nicht gänzlich ausgeschlossen werden, dass es auch in Schönefelder Einrichtungen zu Verkürzungen von Öffnungszeiten bis hin zu teilweisen oder vollständigen Schließungen kommt. Die Eltern  und Personensorgeberechtigten werden in diesem Fall per Aushang in den Kindertageseinrichtungen informiert. 

Zum Schutz aller Personen in der Kindertageseinrichtung werden alle Eltern gebeten, die Kindertageseinrichtung umgehend zu informieren, sofern ihr Kind oder ihre Familie von einer Covid-19-Infektion betroffen ist. Gleichzeitig ist das Personal in den Schönefelder Kindertagesstätten dazu angehalten, Kinder nicht anzunehmen oder abholen zu lassen, wenn es Covid-19-typische Symptome zeigt. Dazu zählen Krankheitszeichen wie trockener Husten, Fieber über 38,5ºC, Atembeschwerden oder dem zeitweisen Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns. Sollte eines dieser Symptome auftreten, muss der Infektionsstatus über den Haus- oder Kinderarzt abgeklärt werden. In der Regel wird durch den Arzt eine PCR-Testung angeordnet. 

Darüber hinaus können alle Eltern ihre Kinder zweimal in der Woche kostenlos auf das Corona-Virus testen. Die Gemeinde stellt dazu Antigen-Schnelltests zur Verfügung, die zu Hause angewendet werden können. Die Tests sind über die Kita-Leitungen zu beziehen. 

Elterninformation zur aktuellen Corona-Situation in den Kindertageseinrichtungen

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