Start / Aktuelles / Neuigkeiten-Details

Corona-Impfungen: Lehrer*innen haben höhere Priorität

Am gestrigen Montag hat in Brandenburg die schrittweise Rückkehr zum Präsenzunterricht an den Schulen begonnen. Vor dem Hintergrund der bereits erfolgten oder kurz bevorstehenden Öffnungen von Bildungseinrichtungen und Kitas in der Bundesrepublik verständigten sich die Gesundheitsminister der Länder mit Bundesgesundheitsminister Spahn darauf, Lehrer*innen und Erzieher*innen in der Impfreihenfolge vorzuziehen. Sie sollen aus der Gruppe drei in die Gruppe zwei aufrücken. Die Impfordnung soll zeitnah entsprechend angepasst werden, hieß es.

Indes hat das Brandenburger Gesundheitsministerium in Zusammenarbeit mit der Landesärztekammer  eine Stelle zur Klärung von Impfprioritäten in Einzelfällen eingerichtet. Dorthin können sich Menschen wenden, die wegen einer Erkrankung oder Behinderung ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf aufweisen, aber bisher nicht zu einer der in der zweiten oder dritten Stufe der Corona-Impfordnung explizit genannten Gruppen gehören. Grund für das Angebot ist nach Angaben von Gesundheitsministerin Ursula Nonnenmacher die Verfügbarkeit von mehr Impfstoff, etwa durch die Zulassung des Impfstoffs AstraZeneca. 

Begründete Anträge auf eine Einzelfallenscheidung können per Post an das Gesundheitsministerium gesandt werden: Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz, Abteilung Gesundheit, Postfach 60 11 63, 14411 Potsdam, Kennwort: Impfpriorität.

Wie die Brandenburger Staatskanzlei bereits vergangene Woche mitteilte, sei ab April in Brandenburg mit einer erheblichen Zunahme der Lieferung von Impfstoffen gegen das Coronavirus zu rechnen. Die deutlich steigenden Lieferungen würden sich aus Daten des Bundesgesundheitsministeriums ergeben. Diese basierten auf dem nationalen Impfplan, der Anfang Februar von Bund und Ländern vereinbart worden war. 

Im Februar seien etwa 130.000 Dosen verimpft worden. Ziel sei es, im zweiten und dritten Quartal ansteigend mindestens 530.000 Impfungen monatlich zu realisieren. Dafür soll auch an Wochenenden geimpft werden. Die Impfkapazitäten würden entsprechend angepasst. Die Impfsäulen mit Impfzentren, mobilen Impfteams, Krankhäusern und niedergelassenen Ärzten werde ausgebaut. Hinzu kämen dezentrale Konzepte wie Impfbusse oder örtliche Impftage. 

Aktuelle Zahlen zur Corona-Schutzimpfung im Land sind auch über das Impf-Dashboard der Bundesregierung abrufbar:

Impf-Dashboard

Zurück

Einen Kommentar schreiben