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Corona-Beschluss: Ausgangsbeschränkung zu Ostern

Nach zwei aufeinanderfolgenden Tagen mit einer 7-Tage-Inzidenz von über 100 droht nun auch dem Landkreis Dahme-Spreewald die Notbremse. Der Kreis ist neben der Uckermark einer der beiden letzten verbliebenen im Land, in dem Geschäfte noch Click-and-Meet-Angebote machen können und gelockerte Kontaktbeschränkungen gelten. Heute morgen lag die 7-Tage-Inzidenz wieder leicht unter der 100er Marke.

Gestern hatte Potsdam verkündet, in der Öffnungsskala einen Schritt zurückzugehen und die Geschäfte wieder zu schließen. Auch der Sportbetrieb wurde wieder eingestellt. Im gesamten Land Brandenburg hat die 7-Tage-Inzidenz einen Wert von über 145 erreicht. Das Brandenburger Kabinett hatte daher gestern entschieden, vorerst noch nicht mit den geplanten Modellprojekten (Öffnungen von Geschäften und kulturellen Einrichtungen bei Vorlage von Corona-Tests) in einigen Städten zu beginnen.

Nach dem gestern gefassten Beschluss soll die Notbremse konsequent angewendet werden. Das heißt, neben der Schließung der Geschäfte sind Kontakte nur noch zwischen einem Haushalt und einer weiteren Person erlaubt (Kinder ausgenommen). Eine Ausnahme soll jedoch für die Ostertage gelten. Zwischen Gründonnerstag, 1. April, und Ostermontag sind private Zusammenkünfte unabhängig von der 7-Tage-Inzidenz von zwei Haushalten und maximal bis zu 5 Personen erlaubt (Kinder unter 14 Jahren nicht mitgezählt). Allerdings gibt es eine Ausgangsbeschränkung. Zwischen 22 Uhr und 5 Uhr darf die Wohnung nur aus triftigen Gründen verlassen werden. 

Arbeitgeber*innen sind zudem aufgefordert, auf Grundlage eines Testkonzeptes sicherzustellen, dass alle Beschäftigten mindestens an einem Tag in der Woche auf das Corona-Virus getestet werden können. Die Erfassung von Personendaten zum Kontaktnachweis soll künftig elektronisch über die Smartphone-App Luca erfolgen. 

Pressemitteilung des Landes Brandenburg_30.03.2021

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