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Bund-Länder-Beschluss: Ratenweise Rückkehr zur Normalität

Knapp zwei Jahre nach Ausbruch der Corona-Pandemie haben sich Bund und Länder heute Nachmittag auf ein Ausstiegsszenario verständigt. Danach sollen die geltenden Corona-Regeln ab dem 20. März 2022 weitestgehend aufgehoben werden. Die Rückkehr zur Normalität erfolgt in mehreren Schritten.

In einem ersten sollen die Kontaktbeschränkungen für Geimpfte und Genesene gelockert werden. Diese sollen sich demnach wieder ohne Begrenzung der Personenzahl treffen können. Zudem soll im Einzelhandel bundesweit die 2G-Regel fallen. In Brandenburg ist dies bereits umgesetzt. Die Maskenpflicht soll aber zunächst bestehen bleiben.

Ab dem 4. März ist ein zweiter Lockerungsschritt geplant. Dann sollen auch Ungeimpfte, die einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen können, wieder Zutritt zur Gastronomie bekommen. Statt 2G- oder 2GPlus gilt künftig die 3G-Regel. Gleiches gilt für Übernachtungsangebote. Clubs und Diskotheken dürfen unter Anwendung der 2G-Plus-Regelung wieder öffnen. Zudem sollen mehr Menschen zu überregionalen Großveranstaltungen zugelassen werden.

Ab dem 20. März 2022 werden alle Schutzmaßnahmen weitestgehend fallen, sofern es die Situation im Gesundheitswesen zulässt. Abstand und Masken werden aber weiter bleiben, betonte Bundeskanzler Olaf Scholz. Er sprach von einem Basisschutz. Insbesondere sollen die Länder in die Lage versetzt werden, auf hohe Infektionszahlen in Hotspotregionen mit geeigneten Maßnahmen reagieren zu können. Zum Herbst werde zudem eine allgemeine Corona-Impfpflicht angestrebt.

Das nächste Bund-Länder-Treffen ist für den 17. März 2022 geplant, sofern die Entwicklung nicht eine frühere Zusammenkunft nötig werden lässt.

Der Beschluss in vollem Wortlaut kann hier nachgelesen werden:

Beschluss des Bundeskanzlers und der Regierungschef*innen der Länder vom 16.02.2022

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