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Ausschreibung erfolgt: Städtebaulicher Wettbewerb für Schönefelder Norden startet

In Kürze startet die Ausschreibung für den Städtebaulich-Landschaftsplanerischen Wettbewerb Schönefeld-Nord, den die Gemeindevertretung am 21. April 2021 für das rund 170 Hektar große Plangebiet der Gemeinde gefasst hat.

Die Ausschreibung wird EU-weit in einem zweistufigen Verfahren mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren erfolgen. Die Ankündigung oder Bewerbungsphase startet noch in diesem Jahr. Per Losverfahren werden dann im Januar 2022 30 qualifizierte Planungsbüros für die erste Phase ausgewählt, in die 2. Phase kommen dann die 12 besten Arbeiten. Das Preisgericht zur Ermittlung der besten Entwürfe soll dann im Sommer 2022 tagen.

Wie berichtet hatte es im Vorfeld der Entscheidung der Gemeindevertretung, einen solchen Städtebaulich-Landschaftsplanerischen Wettbewerb im Schönefelder Norden durchzuführen, zahlreiche, intensive Abstimmungen, z. B. mit Fachplanern, der Brandenburgischen Architektenkammer, aber auch mit der Deutschen Bahn und dem Flughafen gegeben. Das Wettbewerbsverfahren wurde insbesondere auch im Entwicklungsausschuss vorgestellt und diskutiert.

Herzstück der gemeindlichen Entwicklung im Ortsteil Schönefeld ist die Entwicklung eines nachhaltigen, städtebaulich anspruchsvollen, durchmischten Stadtquartiers, das sich vom S- und Regionalbahnhof Schönefeld/ Flughafen BER Terminal 5 in nördliche Richtung bis an den Siedlungsrand Berlins erstreckt. Zahlreiche Bindungen sind zu berücksichtigen, beispielhaft die Lage der Planstraße (E) zur notwendigen Verlegung der hier querenden Hochspannungsleitung oder auch der erhaltenswerte Grünstreifen im Verlauf der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze. 

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